Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem Ende

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Lochris
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Lochris » Sa 31. Jan 2015, 01:58

Hallo zusammen und nochmals vielen Dank für eure Unterstützung!

Dank der Google-Funktion, mit Bildern nach ähnlichen Bildern zu suchen, habe ich auch den Ursprung des Schmalspur-Fotos gefunden:
http://www.ig-hsb.de/Aktuell/aktuell.html
In der Pressemitteilung vom 01.04.2007, etwa bei einem Drittel der Seite

Viele Grüße,
Christian
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jannick
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon jannick » Sa 31. Jan 2015, 09:22

Ubd besagter freund hat sich einfach nur gewundert warum was Wasserzeichen auf den Bildern nur zur hälfte bzw. garnicht sichtbar war...


Mfg Jannick
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https://www.flickr.com/photos/112721429@N03/

TroubadixRhenus
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon TroubadixRhenus » Sa 31. Jan 2015, 15:17

Christian: Auch nach meinem Empfinden hast Du völlig richtig gehandelt!

Du hast denen offenbar genug goldene Brücken gebaut, die die gegenseite nicht nur ignoriert hat, sondern Dein anfängliches Entgegenkommen hat man mit Schimpf, Spott und Lügen beantwortet. Auch wenn Dein Schaden monetär gering war: Es steckte SYSTEM hinter diesen Urheberrechtsverletzungen! Da müssten sich jetzt wohl einige bei Dir bedanken, dass Du die vor allem nervliche Belastung auf Dich genommen hast, das Ganze durchzuziehen!


Grüsse:
Thomas
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Hagen Rether

Ulrich Neumann
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Ulrich Neumann » Sa 31. Jan 2015, 19:22

Als Erstes: Brexpose und Verein sind untrennbar verbunden. Herausgeber Brexbachtalbahn e. V.

Was ist denn das für ein Vorstand, der dem Beschuldigten diese Angelegenheit überläßt?
Anstatt das selbst zu regeln, wie ich es von meinem damaligen Vorstand erwartet hätte.
Ich habe immer davor gewarnt dass sowas mal passieren könnte.
Die Selbstbedienungsmentalität von Kallweit war seit Jahren bekannt und wurde von mir leider zu lange toleriert.

Stattdessen hat man mich mit Kallweit wochenlang herumstreiten lassen.
Mit diversen Vorstandsmitgliedern bis in den Dezember hinein.

Schon am 2. Juli 2014 habe ich den Vorstand des Brexbachtalvereins informiert, das Kallweit von meiner privaten Homepage und aus dem Forum insgesamt 3 Fotos ohne meine Genehmigung im Brexpose Nr. 10 abgedruckt hat.

Seite 29: Die Diesellok verläßt Lokschuppen Siershahn wobei er noch den Text verfälscht hat, noch nicht mal abschreiben kann er richtig.

Seite 32 unten links das Bild von der EFB Dampflok, hat er schön aus dem Original neben der Urhebernennung rausgeschnitten.

Weiter habe ich die Herren Lingen und Hof auf den Artikel Museum Asbach Seite 31 hingewiesen, das im Bild links oben der Urheber zu erkennen ist.

Kallweit hat behauptet das er die Bilder von Asbach selbst gemacht hat und eine Ansichtskarte und Dias in Siegen gekauft hat. Urheberrecht ist ein Fremdwort!

Nach wiederholten Beleidigungen von ihm und diesem Satz:
„Ich weiß nicht was du von mir willst und was der Schwachsinn hier soll. Am besten du schließt deine Internetseiten und alle Bilder im Keller in einen Save, damit sie nie wieder jemand zu Gesicht bekommt“

Entschuldigung ist im Wortschatz dieses Herren nicht vorhanden. Da hilft wirklich nur noch eine Anzeige.

Zu diesem Zeitpunkt bestand schon Kontakt zu Christian und seinen Forderungen.

Kallweit hat in der Vergangenheit oft geäußert.
„Jeder, der von der Brexbachtalbahn Fotos gemacht hat, ist damit Einverstanden, dass ich die Bilder ohne zu fragen für meine Zwecke nutzen kann!“

Aus dem Verein bin ich nach 7 Jahren Mitgliedschaft zum 31.12.2014 ausgetreten!
Den freigewordenen Mitgliedsbeitrag kann ich sinnvoller verwenden als bei so einem Verein, dessen Vorstand sich aus jeglicher Verantwortung schleicht und diesen Menschen ungestraft gewähren lässt.

Nachtrag entfernt

Wer ist denn nun für das Druckwerk verantwortlich im Sinne des deutschen Pressegesetzes...

Übrigens ist meine Geschichte noch nicht zu Ende!
Fortsetzung folgt
Zuletzt geändert von Ulrich Neumann am So 1. Feb 2015, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
75 Jahre 44 508 Geschichte einer Güterzugdampflokomotive http://www.bildarchiv-neumann.de/Jumbo-44508.htm

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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Lochris » Sa 31. Jan 2015, 19:47

Wer der Herausgeber des Magazins ist, war für meine Sache (nachdem sie lief) unerheblich. Herr K. hat die volle Verantwortung auf sich genommen und somit mir die Möglichkeit zur Durchsetzung der Sache gegeben, ohne einem Verein (dessen Ziele - die Erhaltung einer Bahnstrecke - ich als richtig ansehe) zu schaden.

Welche Rechnung du mit dem Vorstand hast, gehört hier aber eher nicht hin. Das wollte ich im Startbeitrag ja betonen: Ich wollte mein Recht und mit der Veröffentlichung anderen die Gelegenheit geben, ihr Recht zu bekommen. Wie das jetzt vereinsintern gestrickt ist, ist für mich unerheblich. Wenn ein Verein sich so von einem Herrn abhängig macht, kann ich das nicht nachvollziehen und muss darauf wohl keine Rücksicht nehmen.

Eine Stellungnahme vom Verein gab es bisher nicht - man könnte sich ja von Herrn K. distanzieren um das zu klären. Das ist eine weitere goldene Brücke (danke Thomas!), mehr kann ich nicht tun, um zu zeigen, dass eine Schädigung des Vereins weiterhin nicht meine Absicht ist.

Viele Grüße,
Christian
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Ruhri » Sa 31. Jan 2015, 20:55

Das Handeln war letztlich absolut richtig und nachvollziehbar. Wenn man wenigstens den Diebstahl eingestanden und um Entschuldigung gebeten hätte, wäre das sicher schnell gelöst gewesen. So aber ist zu sagen: Dummheit und Sturheit muss bestraft werden!
Dass ein Mitglied eines Eisenbahnvereins Bilder klaut, war für mich schon schwer vorstellbar, aber dass so derart uneinsichtig und mit vorsätzlichen Lügen reagiert wird, geht weit darüber hinaus. Vor allem sein Glaube, dass auf der Brexbachtalbahn eigene Urheberrechtsgesetze gelten, lässt doch jeden an den Kopf packen.

Ulrich hat mit dem letzten Beitrag deutlich gemacht, dass diese Angelegenheit letztlich auch auf den Verein zurückfällt und damit dessen Ruf erheblich schadet. Normalerweise müssen hier sofort personelle Konsequenzen gezogen werden.

Ulrich Neumann
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Ulrich Neumann » So 1. Feb 2015, 12:05

Noch eine goldene Brücke!
Bei dem ganzen hin und her im letzten Jahr, die Sache fing schon am 15. Juni an, u.a. diese Mitteilung erhalten:
...Daher haben wir auf der letzten Vorstandssitzung beschlossen, zukünftig jedem zu empfehlen, bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Fehltritten an Gernot direkt heranzutreten. Der Vorstand distanziert sich aufs Entschiedenste von Gernots Verhalten...

Dieses hat man aber den weiteren Geschädigten nicht mitgeteilt, als die sich mit ihrer Beschwerde, in deinem Fahrwasser tauchen weitere Personen auf, an den Vorstand gewendet haben.

Schönen Sonntag noch
Ulrich
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Horst Heinrich » So 1. Feb 2015, 16:25

Ein richtiger Krimi ist das ganze ja.
Ich bin einigermaßen schockiert, das so etwas überhaupt unter Eisenbahnfreunden möglich ist, man hätte doch auf Christian und Ulrich zugehen können, gerade auch von seiten des Vereins.
So aber kam es wie es kommen mußte und es ist für jeden hoffentlich noch einmal Anlaß, über das Urheberrecht -auch an vermeintlich "herrenlosen"- Bildern nachzudenken, die sich einem im Netz permanent bieten.

Vielleicht müssen viele Menschen auch erst kapieren, daß es einen Unterschied gibt zwischen der Darbietung eines Bildes und seiner Weiternutzung. Da scheint nämlich auch Herrn Kallweit ein Irrtum innezuwohnen und sicher nicht nur ihm, daß jemand, der Bilder veröffentlicht, gewissermaßen damit rechnen muß, daß sie auch verschiedentlich Verwendung finden.

Eine weitere Frage bleibt für mich noch nicht abschließend geklärt, z.B. die der -ich nenne sie mal- "nachfolgenden" Rechte.
Denn streng genommen muß ja auch der Eigentümer eines Objektes in die Überlegungen seiner fotographischen Verwertung einbezogen werden.
Vor ein paar Jahren hat der SWR mal im Rahmen einer Reportage zur Untermalung regionaler Besonderheiten mein Forsthaus aufgenommen mit meinem Geländewagen incl. Kfz-Kennzeichen vor der Tür.
Als der Beitrag gesendet wurde, habe ich mir denn doch so meine Gedanken gemacht, daß nun aufgrund des Fahrzeuges auch eine personale und räumliche Zuordnung möglich ist.
Zumal das Haus eine sogenannte Alleinlage ist.

Bezogen auf die Brex:
Kann der Verein nicht Einwendungen geltend machen, wenn seine Vereinsobjekte fotographisch verwertet werden oder kann er die Nichtverwertung evtl. verlangen?

Ich bin mal gespannt, welche Weiterungen das ganze noch erfährt.
Auf jeden Fall bin auch ich der Meinung, daß Christian und Ulrich hier richtig gehandelt haben, zumal sie viele Möglichkeiten der gütlichen Einigung offenhielten.
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.

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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Kai » So 1. Feb 2015, 18:33

@Horst
Diese bzw. ähnliche Fragen haben mich auch schon beschäftigt und dabei bin ich auf das hier gestoßen:
http://www.fotorecht.de/publikationen/cadillac-pp.html
Dein Auto durfte also inkl. Kennzeichen gezeigt werden. Genauso müsste es ja auch mit Loks und Zügen aller Art sein, es sei denn, man befindet sich auf Privatgelände (z.B. der Bahn).

@Christian
Interessante Geschichte. Ich hatte auch schon öfter Fälle von Bilderklau, bin bisher aber ohne Anwalt ausgekommen. Gut, dass Du es durchgezogen hast. Darf ich fragen, wie hoch die Entschädigung für die Nutzung des Bildes war? An welchen Kriterien wurde das festgemacht? Auflage der Broschüre, angenommene Leserzahl o.Ä.?

Gruß,
Kai
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Lochris » So 1. Feb 2015, 19:27

Hallo Kai,

Gerichte urteilen normalerweise nach den Honorarempfehlungen der MFM, die sich nach Abdruckgröße und Auflage orientieren (beides war hier klein*). Allerdings hatte ich in meinem ersten Schreiben den Betrag höher angesetzt, wie schon geschrieben als kleine Andeutung, dass ich eigentlich gar nicht mit der Bezahlung rechne und auf eine gütliche Klärung hoffe.
Interessanterweise wurde in den dreisten Briefen der Betrag nie in Zweifel gezogen. Und so kam es dann, dass bei der Verhandlung der Richter sogar sagte, der Betrag sei eigentlich zu hoch, ihn aber angesichts der Umstände und der letztendlichen Anerkennung meiner Urheberschaft durch die Gegenseite voll durchsetzte. Und das war letztendlich mehr als das Doppelte der Empfehlung.

Übrigens leugnet die Gegenseite weiterhin, Bilder bewusst geklaut zu haben. Es gab nur die Aussage, dass die Fotos vermutlich versehentlich von irgendwem heruntergeladen wurden und dann vom Verantwortlichen verwendet wurden.

*zur Auflage des Magazins gibt es keine Angaben, weder im Impressum noch wurde das mir gegenüber erwähnt.

Viele Grüße,
Christian
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Ulrich Neumann » Di 3. Feb 2015, 13:00

Lochris hat geschrieben:Übrigens leugnet die Gegenseite weiterhin, Bilder bewusst geklaut zu haben. Es gab nur die Aussage, dass die Fotos vermutlich versehentlich von irgendwem heruntergeladen wurden und dann vom Verantwortlichen verwendet wurden.


Das ist doch wohl ein Witz oder?
Für ein Versehen hätte eine Entschuldigung ausgereicht, zumindest eine aussergerichtliche Einigung.
Aber nein, mit dem Kopf durch die Wand, es waren doch angeblich seine eigenen Fotos was er mit der Vorlage eines Dias beweisen wollte.

Nach unseren Recherchen waren es 14 Medien!!!
Das ist kein Versehen mehr, das ist sowas von...

Gruß
Ulrich
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Horst Heinrich » Di 3. Feb 2015, 15:13

Am meisten irritiert mich, daß der Urheber der ganzen unerfreulichen Sache diplomierter Grafikdesigner ist, ein Genre, das eigentlich mehr als manch anderes Respekt vor den künstlerischen Leistungen anderer haben müßte weil man diesen Respekt ja auch für die eigenen Werke einfordert.

Zudem ist schade, daß auch das Projekt Brexbachtal durch solch eine Sache Schaden nimmt.
Enttäuschend - ein Riesenärger, und das ohne Not.
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.


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