Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem Ende

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Lochris
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Lochris » Di 3. Feb 2015, 15:24

Es ist einfach nur dreist, aber das braucht man nicht mehr zu diskutieren. Wenn er es nötig hat, selbst nach Verlust des Prozesses nicht das Offensichtliche zuzugeben, muss man das wohl so stehen lassen

Interessant noch: Das sind nicht meine besten Fotos und auch nicht die besten aus dem Bildbericht. Ein Verlag (mit dem es natürlich abgesprochen war) nahm bspw. das Bild mit den "Sandstreuern" mit der Gießkanne und die Kinder, die die Lok bestaunen. Den Text schrieb der Museums-Initiator selbst. Damit macht man Werbung für ein solches Museum, nicht mit dem obligatorischen Portrait des Bahnhofs und der beiden Loks und einem zusammengekürzten Text von der Homepage. Dazu sind das echte "Schlechtwetterbilder", die man vielleicht bei einem Bericht speziell über das Sommerfest bringen kann, aber nicht für das Museum allgemein. Immerhin war die Wahl des Hintergrundbildes gelungen.
Das ist übrigens von hier entnommen, Bild Nummer vier: http://museum-asbach.de/Aktuelles/Archiv_2007/archiv_2007.html

Hätte er mal gut in Asbach nachgefragt, hätte ihm das Museum die fertige Seite (oder mehr) serviert, mit ausgewählten Fotos und Abdruckrechten an Text und Bild. Und Gegenwerbung wäre sicher auch drin gewesen. Macht man das unter Vereinen/Museen nicht mehr so?


Man lese sich nur mal die AGB auf der Design-Seite durch. Da ist alles geschützt und jede Nutzung reglementiert. Von Medienschaffenden erwartet man doch Kenntnis des Urheberrechts. Da wirken Aussagen a là das Bild wurde im Internet bereits präsentiert und ist daher frei verwendbar leicht daneben.
Den letztendlichen Zweck der gesamten Sache verstehe ich weiterhin nicht. Mit solchen Mitteln und so enthusiastisch für die Rettung der Bahnstrecke kämpft doch selten einer, zumal er dann noch über die Eisenbahnfreunde herzieht.
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Lochris » Do 1. Okt 2015, 22:10

Leider muss dieses Thema wieder aufgewärmt werden. Im neuen "Brexposé" wurde auf Anhieb schon wieder ein Foto gefunden, das direkt hier aus dem Forum gezogen, etwas zugeschnippelt und gedruckt wurde. Der Fotograf wusste nichts davon und über der Seite steht "Fotos: Gernot Kallweit". Und diesmal ist es nichtmal ein triviales Foto, wie meine damals, sondern ein wirklich gutes.

Das Heft, das auf der Homepage als "Magazin mit Zugkraft" und als "spannende abwechslungsreiche Lesereise" angepriesen wird, ist eher wieder ein Werbeportfolio der Region (so ist es ja gedacht, siehe Startbeitrag). Ich finde ja alle Bemühungen des Vereins toll und unterstütze sowas immer - aber die Sache mit dem Heft ist doch mittlerweile echt peinlich und einfach total unverständlich.
Auf der Titelseite steht "Das Magazin für BahnKultur des Vereins Brexbachtalbahn e. V." - also doch ein Vereinsmagazin? Was für ein Durcheinander...

Gruß,
Christian
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Ulrich Neumann » So 4. Okt 2015, 11:23

Darauf gibt es nur eine Antwort - Anzeigen!!!
75 Jahre 44 508 Geschichte einer Güterzugdampflokomotive http://www.bildarchiv-neumann.de/Jumbo-44508.htm

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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Lochris » Fr 9. Okt 2015, 18:14

Das wird ja immer besser.

Vergleiche
http://forum.hunsrueckquerbahn.de/viewtopic.php?f=4&t=32320 (erstes Bild)
mit
http://www.diebrex.de/11-ausgabe-brexpose-erscheint-diesen-monat/ (Titelbild)

Ist es so schwer, einfach zu fragen? Jeder von uns würde seine Fotos einem Verein sicherlich zur Nutzung überlassen.
Und natürlich als Original. Denn ein Bild von 1000 px Breite noch auszuschneiden und dann auf die Titelseite zu klatschen... Ja, man kann die Pixel zählen.

Man fragt sich wirklich...
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Ulrich Neumann » Sa 10. Okt 2015, 10:35

Für eine Titelseite kann ein Anwalt wesentlich mehr verlangen als für ein kleines Bildchen.

Im Heft 10 waren es 13 Bilderdiebstähle!!! Vielleicht kann er das noch steigern?

Aus seinem verlorenen Prozeß vom Januar diesen Jahres scheint er jedenfalls nicht gelernt zu haben!
Weder er noch der Vereinsvorstand!

Der Verein hat mit der Erstellung des Magazins nichts zu tun, der fungiert nur als Herausgeber.
Wobei es immer noch keinen Verantwortlichen im Sinne der Presse gibt, was für ein öffentlich verkäufliches Magazin Vorschrift wäre.

Kallweit macht alles alleine, er muß nur seit dem letzten Jahr dem Vorstand beweisen, das er die Nutzungsrechte für Bilder und Texte hat.
Ich selbst habe das Machwerk noch nicht gesehen.
Wenn ich wieder was finde, gibt es eine weitere Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Koblenz!
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Ulrich Neumann » Mo 12. Okt 2015, 09:20

Lochris hat geschrieben:Das wird ja immer besser.
Ist es so schwer, einfach zu fragen? Jeder von uns würde seine Fotos einem Verein sicherlich zur Nutzung überlassen.
Und natürlich als Original. Denn ein Bild von 1000 px Breite noch auszuschneiden und dann auf die Titelseite zu klatschen... Ja, man kann die Pixel zählen.
Man fragt sich wirklich...


Lieber Christian,
vom Verein wird keiner fragen, da Kallweit sich beim Brexpose nicht beeinflussen läßt - von keinem!
Nach meinem Protest im letzten Juni bekam ich eine sehr aufschlußreiche Nachricht von einem Vorstand.

...zu den neuerlichen Urheberrechtsverletzungen von Gernot zur Kenntnis gegeben worden.
Die Verwendung Deiner Fotos ohne Dein ausdrückliches Einverständnis sind nicht tolerierbar.
Gernots Antwort an Dich zeugen von völlig fehlendem Rechtsbewusstsein. Normalerweise müsste man annehmen, dass man dann kleinlaut „Entschuldigung“ sagt.

Gernots Ausscheiden aus dem Vorstand liegt in dessen fortwährendem Fehlverhalten begründet. Leider hat dieses Ausscheiden, wie man merken muss, die Situation nicht verbessert.
Daher haben wir auf der letzten Vorstandssitzung beschlossen, zukünftig jedem zu empfehlen, bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Fehltritten an Gernot direkt heranzutreten.
Der Vorstand distanziert sich aufs Entschiedenste von Gernots Verhalten und hatte leider auch keine Kenntnis davon, dass Bilder von Dir verwendet wurden im Brexposé.

Ich plädiere dafür, dass der Vorstand von Gernot eine schriftliche Erklärung einholt, in der er erklärt, dass er bei Veröffentlichungen jeder Art stets Inhaber sämtlicher Rechte ist oder die ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Rechteinhabers erhalten hat. Ansonsten handele er als Privatmensch und nicht im Auftrag oder im Namen des Vereins.
Trotzdem bedauern wir natürlich den Vorfall und hoffen, dass er nicht wieder eintritt...,


5 Monate gezerre mit dem Vorstand unzählige Mails und Ansprechpartner haben mich davon überzeugt, das dieser Verein keinen Mitgliedsbeitrag wert ist! Und was hat es gebracht? Der Werbefachmann macht mit der gleichen Masche weiter als wäre nichts Geschehen...
Mit diesem Vorgehen torpediert er doch die guten und lobenswerten Bemühungen des Vereins und seinen hochgesteckten Zielen!
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Lochris » Mo 12. Okt 2015, 11:24

Das Hauptproblem ist: Wenn das Magazin "Brexposé" heißt, als "Magazin des Vereins..." bezeichnet wird und auch größtenteils über die Aktivitäten ebendieses Vereins berichtet, wird man sich schlecht so davon distanzieren können, dass der Verein von den Rechtsverstößen nicht berührt wird. Zwar nicht rechtlich, aber vielleicht in der öffentlichen Wahrnehmung. Einfach nur schade, das ganze.
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon TroubadixRhenus » Mo 12. Okt 2015, 18:45

Ich halte es für nicht nachvollziehbar wieso man da nicht einfach gewisse Geschäftsbeziehungen beendet. Diese fortwährende Geschichte haut doch den Verein, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung (und damit auch das ganze Projekt "Brex") in Trümmer! Und das wegen so einem Mist! :?: :?: :?:
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Ulrich Neumann » Di 13. Okt 2015, 15:27

Lochris hat geschrieben:Das Hauptproblem ist: Wenn das Magazin "Brexposé" heißt, als "Magazin des Vereins..." bezeichnet wird und auch größtenteils über die Aktivitäten ebendieses Vereins berichtet, wird man sich schlecht so davon distanzieren können, dass der Verein von den Rechtsverstößen nicht berührt wird. Zwar nicht rechtlich, aber vielleicht in der öffentlichen Wahrnehmung. Einfach nur schade, das ganze.


Dann muß halt der gesamte Vorstand ebenfalls angezeigt werden.
In dessen Verantwortlichkeit liegt doch alles was rund um den Verein geschieht, können die für Rechtsverstöße ihrer Mitglieder haftbar gemacht werden?
Es ist doch absurd, wenn der Geschädigte sich nur mit dem Verursacher herumstreiten muß, obwohl der Mitglied im Verein ist und das Magazin für den Verein erstellt wird.

Ob das natürlich rechtlich machbar ist, müßte überprüft werden.
Ich kann das ganze nochmal mit DSO verlinken, dort sind einige Juristen angemeldet und waren im Januar und Februar des Jahres ganz wild auf diese Story.
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Lochris » Di 13. Okt 2015, 21:56

Ulrich Neumann hat geschrieben:Dann muß halt der gesamte Vorstand ebenfalls angezeigt werden.
In dessen Verantwortlichkeit liegt doch alles was rund um den Verein geschieht, können die für Rechtsverstöße ihrer Mitglieder haftbar gemacht werden?

Dann wäre aber genau das erreicht, was wir (zumindest ich) verhindern wollten: Dass der Verein, und damit "die Sache", in Mitleidenschaft gezogen werden.

Ulrich Neumann hat geschrieben:Ob das natürlich rechtlich machbar ist, müßte überprüft werden.
Ich kann das ganze nochmal mit DSO verlinken, dort sind einige Juristen angemeldet und waren im Januar und Februar des Jahres ganz wild auf diese Story.


Lass das mal lieber. Letztes Mal kamen die Juristen dann gleich per PN an, um mir weiszumachen, meine Erzählung könne so gar nicht passiert sein, ich würde die Qualität meiner Bilder überschätzen etc.

Interessanter wäre, was aus den anderen Funden, auch von Mitgliedern unseres Forums, wurde.
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Ulrich Neumann » Di 20. Okt 2015, 20:22

Hallo Christian
habe dir eine Mail geschickt!
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Re: Eine kleine Geschichte vom Bilderklau - mit kuriosem End

Beitragvon Ulrich Neumann » Mi 15. Jun 2016, 19:16

Es tut sich endlich wieder etwas!
Demnächst gibt es eine neue Geschichte zu erzählen.

Eigentlich hatte ich erwartet dass die Sache eingestellt wird und kein Strafverfahren gegen KALLWEIT eingeleitet wird.
Aber wie mir die Staatsanwaltschaft Koblenz mitgeteilt hat, hat KALLWEIT eine Verfahrenseinstellung gegen Geldauflage abgelehnt.
Er hofft wohl immer noch billig davon zu kommen.
In wenigen Wochen wissen wir mehr, wenn die Angelegenheit beim Amtsgericht Koblenz verhandelt wird.
Aus dem Schreiben des AG Koblenz …die Justiz dient dem Recht der Bürger – helfen sie uns, dieses Ziel zu erreichen

Sollte das Forum zu diesem Zeitpunkt nicht mehr online sein, wird man sich bei DSO verständigen!
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