Bochum 1985 – Die Ausstellung

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Pille
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Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon Pille » Mo 23. Nov 2015, 23:03

Hallo, Gemeinde!

Keine Angst, hier droht nun keine Albumbesprechung von Grönemeyers Klassiker, falsch benannt à la „Schalke 05“, vielmehr möchte ich das 30. Jubiläum der legendären Ausstellung in Bochum Dahlhausen anlässlich der 150 – Jahr – Feier der Deutschen Eisenbahnen zum Anlass nehmen, meine Aufnahmen, die ich damals machen konnte, hier einmal zu zeigen.

Eine Anmerkung vorweg: mit 44 Bildern übersteigt der Beitrag die übliche Menge an hier normalerweise eingestellten Aufnahmen. Ich finde aber, dass die Wirkung dieser Ausstellung am besten durch eine Darstellung en Bloc vermittelt werden kann. So gesehen bitte ich - auch im Zeitalter immer größerer Verbreitung von Highspeed-Internet - um die berühmte Ausnahme von der Regel :oops: ...

Als bekannt wurde, dass, quasi als Abschluss der Jubelfeiern 1985, noch mal die geballte Vertretung deutscher Triebfahrzeuge aus mehreren Epochen (übrigens auch mit Vertretern aus dem „anderen Deutschland“) aufgefahren werden sollte, war mir klar: da muss ich hin! Ob es daran lag, dass ich die Veranstaltung „100 Jahre deutsche Elektrolokomotiven“ in Freimann aus Altersgründen verpasst habe (was mich heute immer noch ein wenig schmerzt), weiß ich nicht, auf jeden Fall konnte ich meinen Vater dafür begeistern, mit mir am 7. Oktober 1985 nach Bochum zu fahren.

Dem glücklichen Umstand, dass der Vater eines Hobbykollegen bei der HV der Bundesbahn arbeitete und uns zwei sog. Ehrenkarten zur Verfügung stellte, verdanke ich eigentlich den fotografischen Erfolg dieser Mission: gut kalkuliert, trafen wir eine Stunde vor dem regulären Einlass vor dem Ausstellungsgelände ein, aber die Karten erwiesen sich als wahrer „Sesam öffne Dich“. Wir durften durch, und unter den matten Strahlen der dunstigen Herbstsonne konnten in aller Ruhe die meisten Objekte meiner Begierde aufgenommen werden. Zum offiziellen Öffnungszeitpunkt hatten die Wolken schon wieder Überhand genommen, und der Ansturm der Massen erschwerte das Fotografieren dann natürlich erheblich. Hier sind die Toröffner mal zu sehen:


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Nachfolgend zeige ich nun einen Querschnitt dessen, was dort alles zu sehen war. Da ich (generationsbedingt ?) nicht so sonderlich dampfaffin bin, habe ich natürlich den Schwerpunkt auf die E – und V – Traktion gelegt. Es war aber auch einfach unglaublich, was alles aufgeboten wurde, eine bunte Mischung aus Betriebs – und Museumslokomotiven und Triebwagen. Die Deutsche Bundesbahn besaß auch die Größe, Fahrzeuge aus dem Betriebsdienst in den Farben früherer Epochen auszustellen, und sich nicht nur im damals aktuellen beige-türkis zu präsentieren! Gelegentllich wurde als Vertreter einer Baureihe die Betriebsnummer 150 ausgewählt, eine Hommage an das Jubiläum.

Nun aber genug der Vorrede, willkommen zur Ausstellung:



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Beginnen wir „Baureihenchronologisch“ mit der Dampftraktion, und damit bei der 01 008:



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Die Lok müsste m.W. heute in Neuenmarkt-Wirsberg erhalten sein.

Als nächstes gleich ein Highlight deutscher Lokomotivbaukunst, die S 3/6 18 505, die wohl aus Neustadt angereist kam:



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Die 39 230 wurde extra für das Jubiläum äußerlich aufgearbeitet und machte damals durch eine Rollprobefahrt auf der Eifelbahn Furore:



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Während sich die 41 360 bedeckt im Hintergrund hält, gibt die 57 3088 ein Beispiel soliden preußischen Lokomotivbaus:



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Ein Jumbo durfte natürlich auch nicht fehlen, kaum zu glauben, das die 44 404 keine zehn Jahre zuvor noch durch den Pott gedampft ist!



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Ebenfalls aus Neustadt dürfte die 45 010 gekommen sein, auch zu diesem Koloss erübrigen sich weitere Worte:



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Um wie viel bodenständiger erscheint da die Kabinentender – 50 778, leider hatte man es versäumt, die Lok mit Laternen auszustatten:



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74 1192 schien gerade von der Berliner S-Bahn gekommen zu sein:



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Dass die 78 468 bis in unsere Tage dampfen würde, war damals auch nicht zwingend absehbar



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Wie bereits erwähnt, auch die Reichsbahn der DDR war vertreten, u.a. mit der 95 0028. Ich weiß leider nicht, ob es sich um eine „ausgereiste“ Lok (aus Dieringhausen?) oder um eine Leihgabe gehandelt hat.:



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Den Abschluss der „Schwarzen“ bildet das Glaskasterl aus Bayern, eindrücklicher können die Kontraste zwischen den einzelnen Dampfern eigentlich nicht sein:



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Weiter geht es mit den Eloks: eine der Entwicklungen der DRG war die E 04, hier vertreten durch die E 04 20:



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Kommen wir zur ersten Gegenüberstellung alt vs. jung: 103 150 (!) zeigt im Vergleich zur E 17 103 sehr passend, was sich in dreißig Jahren Lokomotiventwicklung alleine äußerlich alles bewegen kann, vom Innenleben ganz zu schweigen! Ironie des Schicksals: die 103, extra für die Feierlichkeiten neu lackiert, wurde nach einem Unfall im November 1998 in Opladen verschrottet, die E 17 gibt es heute noch ...



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Noch krasser fällt der Vergleich zwischen der 116 009 und der 120 003 aus – Dinosaurier gegen das Modernste, was die DB damals vorzuweisen hatte.



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Erfreulicherweise stand die 116 mit der Buchli – Seite fotografierbar aufgestellt, einer einmalig in Deutschland angewendeten Technologie:



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Den E 04 und E 17 folgte die E 18: mehrere Loks waren damals betriebsfähig, lag deren Abstellung doch gerade mal ein Jahr zurück. Die in München betreute E 18 08, im ungewohnten Fotografieranstrich, vertrat ihre Familie würdig. Ihre unmittelbare Nachfolgerin in Form der 110 348 stand direkt daneben:



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Wo die E 18 steht, ist die E 19 nicht weit: im roten Lack mit Hoheitszeichen genauso ein Propagandaobjekt wie eine Schnellfahrlok, verkörpert die E 19 01 die Spitze einer damals bemerkenswerten Technologie, welche die ihr zugedachten Einsätze allerdings nie fahren sollte. Der Ruhm der ersten in Großserie gebauten Hochgeschwindigkeitslok fiel später dann der E 03 zu.



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Viel weniger spektakulär schien da schon die E 32 27, ein bayerischer Stangenhobel, aber dennoch faszinierend!



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Gleich zwei Varianten wurden von den Arbeitstieren der Baureihe E 44 aufgeboten, zum einen die E 44 001 und ihre vorbaulose Schwester aus Freilassing, die E 44 508:



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Aus einer anderen Perspektive zeigen sie sich mit dem VT 60 531. Ich habe nie verstanden, wie die DB die elegante silberne Farbgebung der Dächer dem Pragmatismus erleichterter Reinigung opfern konnte ...



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Ebenfalls bayerischer Herkunft und sogar im länderbahntypischen Ablieferungszustand aufgearbeitet war die EPs 21534, die spätere E 52 34. Diese Lok steht heute wieder in der Halle des DB – Museums in Nürnberg



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Diese Bügeleisen habe ich sogar noch aktiv erlebt, genaugenommen die Schwestern 160 003 und 012 in Heidelberg. Die E 60 10 wurde Museumslok und steht heute in Koblenz-Lützel.



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Auch die E 69 hat überlebt, und E 69 02 durfte die kleinste Elokgattung (sicher sehr zur Freude eines Garmischer Eisenbahnenthusiasten) in Bochum repräsentieren:



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Die E 93 07 und die 194 579 bekamen einen Eindruck vom zeitgemäßen Personennahverkehr in Form des 628 103. Es sollten noch zwei Jahre bis zur Invasion durch die 628.2 vergehen ... Die Krokodile fanden bemerkenswerte Obhut in Stuttgart.



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Wiederum sehr eigentümlich wirkte die E 71 28 aus den Anfangsjahren der elektrischen Traktion. Immerhin zierte diese Lok das Titelbild eines meiner ersten Eisenbahnbücher, dem Klassiker „100 Jahre Deutsche Elektrolokomotiven“ des kürzlich leider verstorbenen Alfred B. Gottwald.



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Auch ein für Bundesbahnaugen eher ungewohnter Anblick war die E 91 99 in Reichsbahnausführung:



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Als Vertreter der Elektrotriebwagen war u.a. der ET 11 01 aufgeboten...



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... wobei man kaum glauben kann, dass – aufgrund der Orientierung der Bundesbahn zum Dieselantrieb bei Fernverkehrstriebwagen – der schnittige 403 003 eigentlich als unmittelbarer Nachfolger gelten muss. Nach deren Ausscheiden aus dem IC – Verkehr fuhren die drei Triebzüge in Diensten der Lufthansa, und es ist ein kleines Wunder, dass angesichts des Dramas der langjährigen, ungeschützten Abstellung bald wieder ein Exemplar betriebsfähig aufgearbeitet sein wird!



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Auch der Elektrotraktion hinzugerechnet werden müssen natürlich die Akkutriebwagen. 515 616 ist einer jener Vertreter, die im Rot der Epoche 3 gezeigt wurden – nachträglich meinen verbindlichsten Dank!



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Hervorgegangen sind die 515 aus den ETA 176, denen man die Wirtschaftswunderzeit deutlich ansieht:



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Von der Farbgebung geht es nun rot weiter, wir kommen zu den Dieselfahrzeugen:

Die V 80 ist quasi die Mutter aller V 100, äußerlich allerdings noch etwas aufwendiger konstruiert:



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Epochengerecht stand sie neben der V 200 002, beide Loks verbrannten leider bei der Feuerkatastrophe im Lokschuppen Nürnberg!



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Die V 45 002 stand für die kurze Episode saarländischen Lokomotivbaus und wurde nach der Angliederung des Saargebiets an die Bundesrepublik von der Bundesbahn „adoptiert“:



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Auch die rote V 60 war mir eine Herzensangelegenheit, wurden doch die Dreibeine so schnell wie keine andere Baureihe in beige-türkis umlackiert. Im AW Kassel machte man sich nicht einmal die Mühe, die rote Farbe abzustrahlen, einfach die blaue Tunke drüber! Demzufolge war mit roten 260 schon Ende 1983 Schluss, was mich außerordentlich wurmte. 1985 wurde dann die zum Anlass passende 260 150 wieder zurücklackiert und zu meiner großen Freude sogar im regulären Nürnberger Rangierdienst eingesetzt. Auch sie fiel bedauerlicherweise dem Brand in Gostenhof zum Opfer, ihr zu Ehren gibt es sogar zwei Bilder:.



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Abschließend kommen wir nun zu den Dieseltriebwagen: was für ein Genuss war es, einen VT 11.5 neben einem VT 08.5 aufnehmen zu können! 601 014/019 und VT 08 520 verkörperten den gediegenen Fernverkehr der Fünfziger:



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Der VT 08 stand etwas günstiger, deshalb noch ein Portrait:



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Mit den nächsten beiden Bildern wird der Formensprache dieser Aufbruchsjahre gedacht, weitere Statisten sind 221 108 und V 160 003:



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Die 221 war als Museumslok auserkoren, erlitt aber leider einen Unfall, so dass 221 116 an ihre Stelle rückte. Zwei Jahre war diese in beige-türkis mit der unpassenden Beschriftung V 200 116 unterwegs, heute müsste sie, ebenso wie die V 160 003, bei der BSW – Gruppe in Lübeck zu finden sein.

Nicht vergessen dürfen wir natürlich die Schienenbusse! Auch die einmotorigen Schom hatte ich im Einsatz fotografisch knapp verpasst, aber mit dem hier zu sehenden 795 240 sollte ich in den Folgejahren noch so manche schöne Sonderfahrt unternehmen.



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Auch wieder etwas saurierartig kam der WUMAG – Triebwagen Nürnberg 761 daher, wen auch im attraktiven rot-beigen Farbkleid. Der schon 1949 ausgemusterte Benzol – TW gehört heute wohl den Verkehrsbetrieben Elbe – Weser und war im Sommer 2007 sogar einmal wieder in seiner alten fränkischen Heimat zu Gast.



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Ich schließe meinen Bericht mit einem weiteren Unikat, dem Schienen-Straßen-Bus DB 29-3, einem gut gemeinten Versuch, den Schienennahverkehr in der Fläche zu retten. Leider war dem Konzept kein nachhaltiger Erfolg beschieden, es zeugt jedoch von der Innovationsfreude der jungen Bundesbahn!



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Mit diesem Sonderling beende ich meinen Bericht und hoffe, die Aufnahmen haben Euch ähnlich gefallen wie mir bei der digitalen Aufbereitung. Rückblickend stellt der Besuch in Bochum einen der Höhepunkte im Jubeljahr 1985 dar, von dem auch mein mittlerweile 84jähriger Vater noch gerne erzählt! Eine vergleichbare Ausstellung ist mir bis dato nicht erinnerlich, deshalb nachträglich noch einmal meine Hochachtung den Organisatoren, ob von Seiten der DB oder auch der deutschen Museumsbahnen, ohne die „1985“ in dieser Form nicht möglich gewesen wäre!

Für Anmerkungen und / oder Ergänzungen bin ich sehr dankbar,

viele Grüße,

Frank
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Für alle von mir gezeigten Bilder gilt: Copyright, soweit nicht anders angegeben, Dr. F. Halter

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Heiner Neumann
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Re: Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon Heiner Neumann » Di 24. Nov 2015, 12:48

Hallo Frank,

ein wunderbarer Bericht und ein schöner Rückblick auf alte Zeiten.

Ich war letztes Jahr am 12. April anläßlich einer Sonderfahrt mit vierteiligem VT 98 von Gerolstein aus in Dahlhausen.

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01 008 befand sich zu dem Zeitpunkt immer noch dort, ich denke, sie wird auch weiterhin in Dahlhausen bleiben.

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Die ölgefeuerte 95 0028 gehört ebenfalls zum Bestand in Dahlhausen.

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Allerdings sieht sie nicht mehr so proper aus, wie auf Deinen Bildern. In Dieringhausen befand sich die ebenfalls ölgefeuerte 95 0009, die meines Wissens vor einiger Zeit nach Sachsen "ausgewandert" ist.

An 39 230, 45 010 und auch an 86 457 kann ich mich noch gut erinnern, waren sie doch die letzten Loks, die durch das ehemalige AW Trier unmittelbar vor seiner Schließung noch für die Jubiläumsfeiern aufgearbeitet wurden. Bei 39 230 ging die Rede, daß es nur noch neuer Treibstangen bedurft hätte, um sie wieder betriebsfähig zu machen.

Noch mal Danke für Deinen schönen Rückblick.

Gruß

Heiner
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Re: Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon töff-töff » Di 24. Nov 2015, 13:41

Hallo Frank,

ja, das war schon eine tolle Veranstaltung.

Danke für den tollen Rückblick.
Grüße aus Bendorf

Martin

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AO74
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Re: Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon AO74 » Di 24. Nov 2015, 13:47

Wahnsinn was die Bahn damals noch auf die Füße gestellt hat- war mir gar nicht bewusst, dass es außerhalb von Nürnberg so viel zu sehen gab :!:

Und auch die Qualität Deiner Aufnahmen lässt keine Wünsche offen :)
Gruß aus Ffm
Alex

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Heiner Neumann
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Re: Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon Heiner Neumann » Di 24. Nov 2015, 19:48

Hallo Frank,

hier noch ein Nachtrag zur Dieringhäuser 95 0009. Die Maschine befindet sich jetzt im Besitz der Pressnitztalbahn und steht im Bw Glauchau. Quelle: Eisenbahn-Magazin 12/2015.

Gruß

Heiner
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Ulrich Neumann
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Re: Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon Ulrich Neumann » Do 26. Nov 2015, 15:59

Ja, das war eine Ausstellung der Superlative!!!
Das Gelände wesentlich besser geeignet wie Nürnberg.
Als normaler Besucher mußte man schon ein wenig Geduld aufbringen, bis der letzte Pufferküsser aus dem Bild war.
Einige Meter Filmmaterial sind schon zusammen gekommen. Bei mir noch Negative.
Neben der Fahrzeugausstellung die zahlreichen Sonderfahrten mit Museumszügen uvm.
Erlebnisreiche Tage und 2 Fahrten mit dem Gläsernen Zug.
Allerlei Beifang im Herzen des Ruhrpotts, denke sehr gern daran zurück.

Grüße
Ulrich
Seit 2013 Bildspender für die JS-Eisenbahnstiftung mit Schweizer Motiven und ab 2018 mit Deutschen Motiven u.a. Brohltalbahn, HzL und Donautal. Mein gesamtes Bildarchiv übergebe ich meinem Verein WEF 44508 e.V.

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Re: Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon Ralf1972 » Do 26. Nov 2015, 20:25

Hallo Frank,

sehr schön anzusehen dein Beitrag, die 44 Fotos vergehen wie im Fluge. Andere müssen für solch tolle Fotos viel Geld für ein Sonderheft ausgeben. Und irgendwie macht es mich auch ein bißchen stolz dass ich einige dieser Baureihen auch in meinem Führerschein-Beiblatt stehen habe :)

Danke für die Mühe und den tollen Beitrag, lesens- und sehenswert!
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Horst Heinrich
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Re: Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon Horst Heinrich » Fr 27. Nov 2015, 14:50

1985... da verstanden es die deutschen Bahnen noch, mit einer ausgesprochenen Farben- und Formenvielfalt, mit Ästhetik gepaart mit Funktionalität und Haltbarkeit zu begeistern, u.a. der Grund, warum es seinerzeit immer noch viele junge Menschen beruflich (nicht nur) in die Führerstände zog, solche "Schauen" -heute heißt das Events- befruchteten die Eisenbahnbegeisterung immer wieder aufs neue.

Diesen "spirit" hast Du, Frank, sehr gut eingefangen und uns allen hier hervorragend dokumentiert - herzlichen Dank dafür!
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.

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Re: Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon KoLü Ksf » Fr 27. Nov 2015, 18:56

Hallo Frank,

aufgrund deines Alters sei dir verziehen, dass du die 01 008 nach Neuenmarkt-Wirsberg umbeheimatet hast. In der nächsten Woche jährt es sich zum 42. mal, dass ihr endgültig der Dampf ausging und sie in Bochum eine neue Bleibe fand. Im DDM befindet sich 01 111.

Deine Baureihenübersicht hat mir ausserordentlich gut gefallen, kommt ja schon fast an Digital-Standard heran.

Ich selbst war damals leider nicht in Bochum gewesen. Aus dem Nachlass meines Vaters habe ich aber auch eine Dia-Kassette hier stehen, die noch auf Digitalisierung wartet. Angesichts deiner hervorragenden Bilder bin ich ja fast geneigt, lieber diese auf dem PC zu speichern.

Herzliche Grüße

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Re: Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon 213 » Do 10. Dez 2015, 00:23

Auch von mir ein Dankeschön für diesen schönen Beitrag.

Eine Frage zum Bild des ETA 176:

Hinter dem ETA 176 steht eine V 100 in Ozeanblau / Beige. Ist zufälligerweise bekannt, um welche Lokomotive, also welche Betriebsnummer es sich handelte?
zügige Grüße

FRANK

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Re: Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon 213 » Do 10. Dez 2015, 00:23

Auch von mir ein Dankeschön für diesen schönen Beitrag.

Eine Frage zum Bild des ETA 176:

Hinter dem ETA 176 steht eine V 100 in Ozeanblau / Beige. Ist zufälligerweise bekannt, um welche Lokomotive, also welche Betriebsnummer es sich handelte?
zügige Grüße

FRANK

Mitglied im Verein Freunde der 212 001-2 e.V.

Rolf
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Re: Bochum 1985 – Die Ausstellung

Beitragvon Rolf » So 30. Sep 2018, 19:51

Toller Bericht, tolle Fotos. Vielen Dank!


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