Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

jojo54
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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon jojo54 » Mi 10. Jul 2019, 12:27

Für Donnerstag, 11.07.2019, ist um 20:15 Uhr in der SWR.3-Fernseh-Sendung "Zur Sache Rheinland-Pfalz" ein Beitrag zur Eifelquerbahn angekündigt.

MfG
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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon jojo54 » Do 11. Jul 2019, 12:20

Siehe auch hier:
Informationen aus der SWR.3-Landesschau RLP vom 11.07.2019.

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... n-100.html

MfG
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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon jwiessner » Do 11. Jul 2019, 23:18

Der Beitrag aus "Zur Sache Rheinland-Pfalz" ist ab sofort in der SWR Mediathek abrufbar:

https://swrmediathek.de/player.htm?show ... 5056a12b4c
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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon reinout » Fr 12. Jul 2019, 16:52

Das war gute Werbung für die EQB!

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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon Poppenspäler » Sa 13. Jul 2019, 02:07

Wirklich ein fantastischer Bericht, abgesehen von der misslungenen Szene beim durchlaufen der bewachsenen Schiene - da versteht man kaum noch etwas.

Aber ansonsten viele entscheidene Details genannt mit entsprechenenden Vergleichen belegt und und und..... Bin wirklich begeistert! :D

Rolf
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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon Rolf » Sa 13. Jul 2019, 08:53

Ja, sehr gut! Weiter Druck machen!

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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon jojo54 » Sa 13. Jul 2019, 13:32

Für mich blieben viele Fragen unbeantwortet. Aufgrund der gezeigten Bilder kann ich mir nicht vorstellen, dass man für eine Mio. € die komplette Bahnstrecke (ohne die Pelmer Brücke) wieder so herrichten kann, dass Ausflugszüge fahren können. Da wird mehr Geld erforderlich sein, wobei die Zahlen aus den Gutachten überzogen sein dürften. Irgendwo in der Mitte wird die realistische Summe liegen. Diese Aussage auch aufgrund meines letzten Besuches vor zwei Jahren zwischen Kaisersesch und Gerolstein.

Von wem kommen denn die genannte eine Mio. € ? Von der VEB oder von der DB Netz AG ? Das war in dem Beitrag ein wenig widersprüchlich.

Sehr gefreut hätte ich mich, wenn auch die VEB als letzter Betreiber und die Eifelbahn-Verkehrs-GmbH zu Wort gekommen wäre.

Aus meiner Sicht ist alles erst dann vertrauensfördernd, wenn ein Eisenbahnunternehmen die Strecke gekauft oder gepachtet hat.

MfG
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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon Westeifelbahner » Sa 13. Jul 2019, 16:04

jojo54 hat geschrieben: Sehr gefreut hätte ich mich, wenn auch die VEB als letzter Betreiber und die Eifelbahn-Verkehrs-GmbH zu Wort gekommen wäre.
Aus meiner Sicht ist alles erst dann vertrauensfördernd, wenn ein Eisenbahnunternehmen die Strecke gekauft oder gepachtet hat.

Volle Zustimmung. Zu Wort kam leider nur Herr Pauly mit dem Hinweis, dass er optimistisch sei, dass es zu einer Lösung mit den Kommunen komme. Diese sehen das aber überwiegend genau so, wie jojo54: Sie wollen abwarten, ob es zu einer Übernahme der Strecke durch ein Eisenbahnunternehmen kommt - oder es bei Worten und Forderungen bleibt. "Vertrauensfördernd" beschreibt es sehr gut.
Gruß Westeifelbahner

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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon jwiessner » Sa 13. Jul 2019, 18:56

Die eine Millionen zur Wiederinbetriebnahme wurde so durch die DB Netz AG genannt. Mit dem genannten Betrag wird man keine Reaktivierung im SPNV realisieren können, dies wird nur die nötigsten Maßnahmen beinhalten. Die ursprünglich ermittelten 20 Millionen Euro halte ich für eine Reaktivierung im SPNV für durchaus realistisch. Die darauf aufbauende NKU hat hier auch für die Gesamtstrecke ein positives Ergebnis ermittelt.

Ich finde es ein bisschen irritierend wie manche hier jedwede Bemühungen versuchen schlecht zu reden. Fakt ist hätte sich niemand gerührt wäre jetzt das Verfahren zur Stilllegung im vollen Gange
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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon Westeifelbahner » Sa 13. Jul 2019, 22:22

jwiessner hat geschrieben:Ich finde es ein bisschen irritierend wie manche hier jedwede Bemühungen versuchen schlecht zu reden. Fakt ist hätte sich niemand gerührt wäre jetzt das Verfahren zur Stilllegung im vollen Gange

Ich sehe hier keinen Beitrag, der "jedwede Bemühungen schlecht zu reden" versucht.
Aber es ist ja nun leider auch nicht so, dass sich jemand gerührt hat, um bei der Wortwahl zu bleiben, sodass das Verfahren zur Stilllegung aufgehalten wäre. Denn das Verfahren läuft: https://www.gesetze-im-internet.de/aeg_1994/__11.html
Und es wird mit der Stilllegung enden, wenn sich kein EIU findet, dass die Strecke tatsächlich übernimmt.
Daher sehe ich nichts, was an der Aussage von jojo54 zu bemängeln wäre. So erfreulich das Engagement der Brohltalbahn ist, so höre ich dennoch keine klare Aussage, dass sie die Strecke selbst und auf eigene Rechnung übernehmen möchte.
Gruß Westeifelbahner

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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon Rolf » So 14. Jul 2019, 07:07

Westeifelbahner hat geschrieben:... So erfreulich das Engagement der Brohltalbahn ist, so höre ich dennoch keine klare Aussage, dass sie die Strecke selbst und auf eigene Rechnung übernehmen möchte...

So ist es; alles andere wäre aber auch ziemlich überraschend. "Interesse bekunden" und vielleicht sogar mit der DB verhandeln heißt ja auch lange noch nicht, dass das Geschäft am Ende auch abgeschlossen wird. Aber so, wie ich die erfahrenen, seriösen Beteiligten kenne, haben die Brohltalbahner sicher einen guten Plan. Allein die Tatsache, dass die Brohltalbahn mit ihrem guten Namen beteiligt ist, sollte optimistisch stimmen. Lassen wir uns also überraschen, was da noch für Lösungen aus dem Hut gezaubert werden

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Re: Eifelquerbahn - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur

Beitragvon Poppenspäler » So 14. Jul 2019, 17:47

jwiessner hat geschrieben:Ich finde es ein bisschen irritierend wie manche hier jedwede Bemühungen versuchen schlecht zu reden. Fakt ist hätte sich niemand gerührt wäre jetzt das Verfahren zur Stilllegung im vollen Gange


Dem kann ich leider nur beipflichten. Ich befürworte grundsätzlich einen kritischen Geist, nur sollte die eigene Skepsis nicht nur einseitig auf die Zahlen der Eisenbahnbeführworter fallen, sondern auch jene des Ministeriums betreffen. An den 24/40mio gibt es bereits seit Jahren erhebliche Zweifel.

Westeifelbahner hat geschrieben:So erfreulich das Engagement der Brohltalbahn ist, so höre ich dennoch keine klare Aussage, dass sie die Strecke selbst und auf eigene Rechnung übernehmen möchte.


Die Brohltalbahn wird auch niemals auf eigene Rechnung irgendeine zusätzliche Strecke übernehmen. Die Absicherung der Daseinsvorsorge ist nicht die deren Vereinsaufgabe.

Jedoch sollte man mal daran denken, dass im Brohltal als bislang einzige Strecke die 15% Finanzierung der Kommunen erreicht wurde. Sinken die Kosten für den Tourismusverkehr ist das auch in der Eifel möglich. Es ist noch nicht solange her, dass sich die Bürgermeister für die Strecke ausgesprochen haben und ein gedrehtes Fähnchen kann auch ganz schnell mal wieder die Richtung ändern.


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