Moderne Straßenfahrzeuge ab 2000 am Rhein

Horst Heinrich
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Re: Moderne Straßenfahrzeuge ab 2000 am Rhein

Beitragvon Horst Heinrich » Mo 25. Apr 2016, 22:08

TroubadixRhenus hat geschrieben:Apropos Lkw's am Rhein. Irgendwo zwischen Bacharach und Trechtingshausen (ich meine es wäre in Rheindiebach gewesen) gab es doch in den 80ern an der B9 irgendeine Tankwagenspedition mit "Hoyer-Fahrzeugen". Seit wann ist die eingentlich weg?


Das war in der Tat in Rheindiebach.
Das Gelände gehörte einem ortsansässigen Fuhrbetrieb mit Mineralölhandel ( Spedition Kurt Forster Rheintaltransporte - Rheindiebach/Rhein) und war nach Aufgabe des Unterrnehmens ab 2003 an Hoyer vermietet.
Der Sohn des einstigen Unternehmers ist dann noch ein paar Jahre für Hoyer gefahren.
Zwischen 2003 und 2008 -das genaue Jahr weiß ich nicht mehr- wurde der Standort aufgegeben.
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.

bigboy4015
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Re: Moderne Straßenfahrzeuge ab 2000 am Rhein

Beitragvon bigboy4015 » Fr 10. Jun 2016, 17:54

Bisher hatte ich nur MAN Schwerlastzugmaschinen gezeigt die keine Wandlerkupplung hatten.
Das ändere ich jetzt: Eine 580 PS starke MAN der Spedition Kübler.
Kübler ist eventuell bekannt als die Spedition die z.B. die Concorde von Baden Baden nach Sinsheim transportierte.

Die Rückansicht der MAN zeigt den Schwerlastturm mit dem auffälligen Kühler oben.
Bild.

Und der komplette Zug mit einem Goldhofer Tieflader mit 9 Achslinien.
Bild

Das Ladegut ist Resinguss -liegt dem Modell bei- und sauschwer.
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Re: Moderne Straßenfahrzeuge ab 2000 am Rhein

Beitragvon bigboy4015 » Do 8. Jun 2017, 11:31

Auch hier mal wieder was neues:

Busch hat den fast aktuellen Mercedes G ausgeliefert:

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Sieht richtig gut aus, fast aktuell deshalb weil er noch nicht das seit 2015 unter den Scheinwerfern eingebaute Tagfahrlicht hat.
(Ähm...: Gerade gesehen: Der hat ja gar keine Scheibenwischer... :evil: )

Und fürn Appel unn en Ei erwischt.

Der Maserati Trofeo aus 2002 von Busch

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Re: Moderne Straßenfahrzeuge ab 2000 am Rhein

Beitragvon bigboy4015 » So 2. Jul 2017, 16:18

Da photobucket, mein bisheriger Hoster meint künftig 399,99$ im Jahr für seinen schlechten Service kassieren zu müssen sind keine Bilder mehr sichtbar...

...jedenfalls ziehen meine Bilder morgen auf meinen Serverspace... (und sind deshalb wieder sichtbar)
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Re: Moderne Straßenfahrzeuge ab 2000 am Rhein

Beitragvon St. Goar » Mo 9. Okt 2017, 16:52

Hallo Ulrich,

hier mal zwei Autos, die nach 2000 auf den Markt kamen.

VW Polo V

Der VW Polo wird als Kleinwagen geführt. Dabei hat er inzwischen ähnliche Maße wie der Golf II. Der Polo V konnte ab 2008 in verschiedenen Ausführungen gekauft werden. Die einfachste Variante hat einen Vierzylinder-Ottomotor mit 1198 cm3 Hubraum und einer Leistung von 44 kW (60 PS). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 157 km/h. Wer es schneller haben mochte, für den gab es einen Polo mit 77 kW (105 PS). Damit waren fast 190 km/h erreichbar. Das Modell bildet einen zweitürigen Polo V nach.

Nach einem Facelift im Jahr 2014 läuft der Polo V noch 2017 vom Band.

Modell Herpa Nr. 024235

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Der zweitürige Wagen wird für einen Ausflug an den Rhein genutzt

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BMW Mini Cooper TM R57

Das Cabrio gehört zur II. Generation des BMW Mini Cooper ab 2009. Der Vierzylinder-Ottomotor hat 1598 cm3 Hubraum und eine Leistung von 88 kW (120 PS). Damit kommt er auf eine Höchstgeschwindigkeit von 198 km/h. Das Klappdach besteht, typisch für englische Fahrzeuge, aus Stoff. In der Modellbezeichnung steht das "TM" für DEZENT-Leichtmetall-Räder. Der versenkte Überrollschutz ist eine Neuheit. Dieser fährt nun nur noch im Bedarfsfall aus und sorgt so für eine harmonischere Seitenansicht. Als Limousine gab es den Mini Cooper der zweiten Generation ab 2006.

Modell Herpa Nr. 024198

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Der flotte Flitzer in der Seitenansicht

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Bin gespannt, ob ich mit meinen Angaben richtig liege. :D
Gruß aus Bielefeld

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Re: Moderne Straßenfahrzeuge ab 2000 am Rhein

Beitragvon bigboy4015 » Mo 9. Okt 2017, 18:36

Ja, der Polo V hat die Ausmaße eines Golf II. Der aktuelle Golf VII die Ausmaße eines Passat I.
Den echten Mini und den von BMW trennen ebenfalls Welten in den Maßen.

Der Motor des Mini Cooper war baugleich mit dem 120 PS VTI den Peugeot Citroen nutzten.

Die gesamte Prince Motorenserie war eine gemeinsame Entwicklung von PSA und BMW.

Heute nutzen beide in der Leistungsklasse 3 Zylinder Motore, die aber eigene Entwicklungen sind
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Re: Moderne Straßenfahrzeuge ab 2000 am Rhein

Beitragvon bigboy4015 » Di 28. Nov 2017, 15:25

Zwei Klassiker, im aktuellem Gewand:
Der aktuelle Porsche 911 (Typ 991) als Targa und der Land Rover Defender 110 als Station Wagon.
Musste das Targa Dach bei den ersten Versionen von Ende der 1960er Jahre bis in die 1990er von Hand demontiert werden, so ist das heute ein Erlebnis wo da alles Klappen sind die sich öffnen, das heckfenster schiebt sich nach hinten...nur damit das Dach verschwindet.
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Und noch Besuch aus der Graubünden. Ein Schwertransport der Spedition Tschudy aus Chur.
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Die Zugmaschine ist gewissserweise was neues: Bisher waren die Mercedes SLTs, wie die Bender z.B. luftgefederte Actros, dass hier ist ein stahlgefederter Arocs SLT.
Unterschied ist u.a. der Kühlergrill, der beim Arocs größere Öffnungen hat wie beim Actros...
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Re: Moderne Straßenfahrzeuge ab 2000 am Rhein

Beitragvon St. Goar » So 3. Dez 2017, 13:10

Hallo Ulrich,

schöne Modell aus der Istzeit, die Du uns zeigst. :D

Den Porsche werde ich vielleicht erstehen. Als Fortführung der Modell-Serie. :wink:

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Gruß aus Bielefeld

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Re: Moderne Straßenfahrzeuge ab 2000 am Rhein

Beitragvon bigboy4015 » Fr 16. Feb 2018, 20:41

Der 911er hat ein paar Pferdchen Mehr unter dem Heckflügel:
ein 911 TURBO der aktuellen 991.2 Serie: 540 PS...

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Ein besonderes Exponat nach Koblenz

Beitragvon bigboy4015 » Do 30. Aug 2018, 14:58

Die Schwerlastspedition Steinle aus dem baden-württembergischen Lauingen ist mit einem ganz besonderen Exponat auf dem Weg zur Wehrtechnischen Studiensammlung der Bundeswehr in der Langemarck-Kaserne in Koblenz.
Als Leihgabe erhält die Studiensammlung einen Panzer des Typs Panzerjäger Tiger (P) „Ferdinand“ (Sd.Kfz. 184)

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Zur Verladung wurde der nicht mehr fahrfähige Panzer über die Baggerbrücke geschoben, nachdem der vordere Teil des Aufliegers angekuppelt war wurde die Baggerbrücke angehoben und die Ketten des Panzers hingen frei (jo, müssten noch mehr durchhängen), die Wanne liegt während des Transports auf der Baggerbrücke auf.

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Die Zugmaschinen der Spedition Steinle fallen durch ihre Lackierung in Metallicblau-Metallicorange und Weiß mit viel Chrom auf.
hier eine MAN TGX 41.680 mit dem XXL Führerhaus.
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Herpa hat das Set so verkauft, einen Vorbildbeweis gibt es nicht. Das Modell bildet die frühe Variante "Ferdinand" (nach dem Entwickler Ferdinand Porsche) nach, erkennbar am fehlenden MG in der Frontpanzerung.

Bewusst war nach dem zweiten Weltkrieg nie einer dieser, mit 65 Tonnen auch für heutige Verhältnisse sehr schweren, Panzer in Deutschland.
Wobei das Modell, gut detailiert aus vermutlich russischer Produktion, keinem der zwei erhaltenen Exemplare entspricht.

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Gebaut wurden 90 Stück des Ferdinand in den Nibelungen-Werken im österreichischen St. Valentin.
Die überhastete Indienststellung der Panzer für die Schlacht um Kursk (Unternehmen Zitadelle) im Juli und August 1943 zeigten auch die Schwächen der Konstruktion.

Der offensive Einsatz, dieser defensiven Konstruktion, machte die Schwächen deutlicher:
- Der komplizierte Antrieb mit zwei von je einem Maybach V12 Benzinmotor getriebenen Generatoren und Elektromotoren.
- Die damit verbundenen Probleme mit der Steuerung.
- Der Benzinverbrauch von bis zu 1.000 Litern/100km.
- Die geringe Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h.


Ein in Kursk ausgefallener "Ferdinand" steht, in einer IMHO etwas abenteuerlichen Lackierung, im Panzermuseum Kubinka, westlich von Moskau.

Im Herbst 1943, nach Kursk waren noch 50 vorhanden, wurden 48 umgebaut und bekamen u.a. das MG in der Frontpanzerung, ab da ist die Bezeichnung "Elefant". Eingesetzt wurden die Elefanten u.a. in Italien

Ein 1944 in Norditalien von der US Army erbeuteter Elefanten gehört bis heute zum Fundus des United States Army Ordnance Museum, ehemals in Aberdeen (Maryland), seit 2010 in Petersburg (Virginia).
2016 kam dieser Elefant als Leihgabe ins "The Tank Museum" in Bovington / Dorset in Großbritannien, als Teil der dortigen "Tiger Collection".

Aus Kubinka gab es bewusst noch nie Leihgaben. Exponate aus Bovington standen z.B. schon in Munster.

Beim Transport von Southampton nach Bovingtion stand der Panzer auf einem Tieflader der britischen Spedition Cook. Der Transport in den USA zum Hafen erfolgte auf einer Baggerbrücke, mit frei hängenden Ketten.

PS: In Kubinka steht das einzig erhaltene Exemplar des 188 Tonnen schweren deutschen Panzerkampfwagen VIII "Maus".
Die "Maus" in Kubinka ist aus Teilen beider Prototypen zusammengebastelt welche die Rote Armee auf dem Schießplatz Kummersdorf fand. Die Wehrmacht hatte versucht die Prototypen zu sprengen, was nur zum Teil glückte.
Wanne von 1 + Turm von 2 + seit 2000 Lack wie 2 + innen ist die Maus völlig leer.
Auch das bewusst letzte Exemplar der 60cm Mörsers Karl, Geschütz VI "Ziu" steht als "Adam", dem Namen von Geschütz I, ebenfalls in Kubinka.
Ulrich Wolf
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Re: Moderne Straßenfahrzeuge ab 2000 am Rhein

Beitragvon bigboy4015 » Mo 17. Sep 2018, 11:18

bigboy4015 hat geschrieben:Auch hier mal wieder was neues:

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Sieht richtig gut aus, fast aktuell deshalb weil er noch nicht das seit 2015 unter den Scheinwerfern eingebaute Tagfahrlicht hat.
(Ähm...: Gerade gesehen: Der hat ja gar keine Scheibenwischer... :evil: )


Herpa hat seine Variante -die dem ganz aktuellen 2018er G ebntspricht- ausgeliefert, ich könnte schwören der Herpa ist günstiger, schlägt den Busch in der Detailierung aber deutlich...

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