Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

eifelhero
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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon eifelhero » Sa 15. Okt 2016, 18:01

Hallo reinout,
wer ist der Hersteller der Andreaskreuze ?
gruß aus der Eifel
Heinz

Am besten halten wir die Welt einfach mal kurz an und lassen die ganzen Idioten aussteigen.

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon reinout » So 16. Okt 2016, 21:41

Hersteller der Andreaskreuze? Reinout aus Nieuwegein :) Ich habe irgendwo eine PDF mit Andreaskreuze, H-Tafel usw gefunden und auf das richtige Format abgedrückt mit eine Farbenlaserdrucker. Die Andreaskreuze auf dünne Plastikplatte geklebt mit Sekundenleim. Die Hinterseite mit "Machinengrün" eingefärbt und nach trocknen die Kreuze ausgeschnitten.

Die Randen habe ich mit schwarze Permanentmarker gefärbt und das ganze auf ein viereckiges Plasticprofil geklebt.

Sie siehen so auf ein Foto eigentlich besser aus als sie eigentlich sein. Das größte Teil des positiven Effekts ist, denk ich, die schwarze Randen. Dadürch hat es mehr Tiefe. Vermute ich.

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon reinout » So 16. Okt 2016, 21:59

Auch aus eigene Herstellung: Stellhebel!

Hier eine Video (1 Minute) wie es funktionieren soll mit die selbstgebastelte Hebel und Mikroschalter:

Bild

Und (8 Minuten) wie ich so ein Hebel baue:

Bild

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon reinout » So 16. Okt 2016, 22:02

Zusammen mit der 8 Minuten Bauanleitung-Video hier auch eine geschriebene Bauanleitung.

Teil der Benötigtkeiten:

Bild

... und die Rest (oh, auch noch Mikroschalter):

Bild

Hier wie man ein einzigen Hebel baut:

Bild

Ein 4mm quadratisches Profil mit ein 3mm Loch darin gebohrt mit eine Minibohrer. Hier wird später das 3mm Gewindeende hindurch gesteckt. 3 kleine und 1 große Ring. Etwas Sekundenkleber. Und ein 3mm Bolzen als Positionierungshilfe.

Man leimt alles aufeinander in diese Reihe: 1 kleine, 4mm Profil, 1 Große, 2 kleine. Die kleine werden zentriert auf das Loch. Die Große wird exzentrisch montiert damit beim Bewegen des Hebels die Mikroschalter nach hinten gedrückt wird. (Siehe diese Video (25 Sekunden), dann wird es klar).

Eine Stunde arbeiten und vier sind fertig:

Bild

Auch siehst du hier die Mikroschalter. Ich hab sie ein bisschen gebogen weil sie sonst die Hebel berühren. Vorne siehst du die Anfang die ich mit die eigentliche Hebelbank-konstruktion gemacht habe (3mm Gewindeenden und ein Eckprofil).

Und wieder eine Stunde später ist alles fertig. Jede Hebel hat ein Eckprofil an beide Seiten mit ein Mutter dazwischen. Im Ganzen gibt es also 8 Eckprofile:

Bild

Recht von die Seite:

Bild

Und die Hinterseite:

Bild

Das Gewindeende durch die Mikroschalter muss noch Fixiert werden. Und alles muss noch auf eine holzene Untergrund festgesetzt werden. Und die Hebel sollen eine Farbe bekommen. Usw. Usw.

Aber.... es macht spaß es so zu machen! Und es ist relativ billig. Ich denke 20 Euro benutzt zu haben!

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon reinout » Di 18. Okt 2016, 19:51

Weiter mit dem Hebelbankbedienungsdingbums von Kelberg. Sperrholz als Untergrund:

Bild

Das Loch ist für die Schalter die an die Unterseite der Hebelbank hinaus ragen. Schalter? Ach ja, gleich mal die Drahte löten:

Bild

Hebelbank mit Tiewraps befestigt:

Bild

Tiewraps? In Notfälle ist es dann einigerweise demontierbar.

Eine Leiste gegen die Hebelbank geleimt (Sekundenkleber) damit die Hebel eine Endposition haben:

Bild

Schloss + Mikroschalter:

Bild

Die Schlüssel kann nur entnommen werden wenn das Schloss gegen die Schalter drückt. Die Schlüssel wird für das entschließen der Ortsbediente Weiche gebraucht. Ist die Schlüssel entnommen, ist also die Schalter betätigt. Eine Arduino benutzt das Signal um irgendeine Fahrstraßenfestlegung dann zu sperren (weil es rangiert wird).

Sperrholz darauf und Bolzen hindurch:

Bild

Und so etwas wird die Aufstellung neben die Hebelbank:

Bild

Etwas schräge wie is bei einem Hebelbankschloss gehört. Ich habe noch darüber gedacht ein Schalter statt Schloss einzubauen (siehe meine Kontrolle erwünscht Fred), aber ich habe es einfacherweise bei ein Schloss behalten. Sonst hätte die schalter eine Servo bedient die das Schloss gesperrt hätte... Schöne Lösung, aber ein bisschen zuviel Arbeit im Moment.

Über das Schloss kommt noch den Blockkasten mit Fahrstrassenhebel usw.

Das hat wieder viel spaß gemacht!

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon reinout » Di 18. Okt 2016, 23:05

Dann präsentiere ich jetzt.... eine nicht ganz saubere und nicht rechtwinklige und etwas schräge Blockkasten :)

Bild

Auch habe ich an die Vorderseite sieben Löcher gebohrt für rote Leds. Damit deute ich an ob ein Hebel (oder das Schloss) betätigt werden darf. Ich habe keine mechanische Festlegung, also muss die Elektronik dafür sorgen. Aus = der Hebel darf betätigt werden. Rot = betätigen nicht erlaubt. Rot blinkend = falsche Lage, zurück mit dem Hebel!

Diese Leds sind nicht Vorbildgetreu, aber doch ein gutes, brauchbares, deutliches und einfaches Alternativ für noch viel mehr Detailarbeit (=mechanische Festlegung) :D

Das Idee mit der Leds ist fast völlig inspiriert von "das elektromechanische Stellwerk" auf Stummiforum:

Eine gegenseitige mechanische Verriegelung der Bedienelemente habe ich mir auch geschenkt - das wäre mir doch zu aufwendig geworden. Die Sicherheitsfunktionen sind daher komplett elektronisch realisiert. Wenn ein Schalter 'verriegelt' ist, leuchtet neben ihm eine rote LED, was eben bedeutet, dass er nicht betätigt werden darf. Tut man es trotzdem, so blinkt die LED, und die Aktion wird vom Stellwerk ignoriert.


Das ist das Vorteil von Fora: Austausch von Ideeen! Es lebe das Internet :)

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon reinout » Fr 21. Okt 2016, 14:07

Ein bisschen zwischendurch: auf Stummiforum wurde nach Nahgüterzüge gefragt. Ich habe auch eine Antwort gegeben und habe darin die Eifelquerbahn als Vorbild benutzt. Ich verdeutliche hiermit also auch meine Gedanken zu Güterverkehr auf meine Modellbahn. Also... stimmt es ein bisschen?

(Etwas was nicht stimmt, jedenfalls: zum Güterzug gehört noch eine Begleitwagen dazu. Die habe ich inzwischen gekauft :) )

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Was für ein Vorbild willst du nachbauen? Für eine Nebenbahn war es ziemlich normal um einmal Tags ein Ng per Richtung zu haben. So bei eine Stichbahn ein Zug der hin und, natürlich, wieder zurück fahrt.

Wagen sollen mindestens etwa 7 oder 8 Stunden für beladen/entladen verfügbar sein, so eine Bedienung pro Tag wäre typisch.

Wenn möglich wurde das dann mit der Zuglok gemacht, das spart ein Kleinlok aus. Gab es genug Arbeit (auch vielleicht eine kleine Übergabe), dann war ein Kleinlok OK. Der Zuglok konnte dann mehr Betriebsstellen bedienen.

Zum Beispiel hier etwas vom Eifelquerbahn/Moselmaarebahn im Eifel. Wahrscheinlich nicht 100% OK, aber OK genug.

Bild

Gerolstein (links) an die Eifelbahn Köln-Trier und Mayen (rechts, mit Anschluß richtung Rhein via Koblenz/Andernach) konnten Güterzuge auf die richtige Reihenfolge zusammenstellen. Beide hatten eine Köf, aber die wurde nicht für Übergaben genutzt. Im Süden, am Moselbahn, Wittlich/Wengerohr. In die Mitte Daun. 4 Bahnsteiggleise, Ortsgüteranlage, aber keine Köf.

Hier die Güterzüge etwa Jahren 1950:

Bild

Eine Ng Gerolstein-Daun und ein Paar Mayen-Daun-Wittlich. Eine Mayener 50er fuhr dann ab Mayen nach Wittlich, übernachtete dort und fuhr die nächste Tag wieder zurück.

Spater ersetzten Trierer 290er die 50er auf die Strecke Wittlich-Daun:

Bild

Also eine Zug hin und zurück. Als Ausgleich fuhren die Mayener 50er jetzt auch einige Bahnhöfe "hinter" Daun an (bis Dockweiler glaub ich). Ab Gerolstein wurden nur zwei oder drei Bahnhöfe mittels Üg angefahren.

In die 1980/1990er war Wittlich-Daun stillgelegt:

Bild

Eine Ng, oft mit 290 oder 215, fuhr jetzt ab Gerolstein nach Daun und weiter nach Ulmen und Uersfeld. Die Bahnhöfe nähe Mayen (Kaisersesch, Laubach-Müllenbach) wurden ab Mayen bedient. Kaisersesch hatte ein relative großes Aufkommen, also daß lohnte.

Also... alles wurde mit dem Zuglok gemacht! Für Bilder rate ich diese Video, darin gibt es mehrere Güterzüge.

Und wie das auf eine Modellbahn aussehen kann: 17 Minuten Rangierspaß auf mein Modellbahn mit genau so eine Nahgüterzug und mit Zuglok-rangieren auf nur zwei Bahnhöfe: https://vimeo.com/150114351

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon AO74 » Fr 21. Okt 2016, 14:55

Gehöre schon länger zu den Bewunderern Deiner Beiträge- wird Zeit mal DANKE zu sagen :!:

So wie es aussieht habe ich demnächst auch einen Hobbykeller zur Verfügung... vielleicht kann ich dann auch mal was hier posten :mrgreen:
Gruß aus Ffm
Alex

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon reinout » Fr 21. Okt 2016, 16:25

Danke!

Um das zu feiern Bilder von festlich rote Beleuchtung. Also LEDs :) Alle LEDs für die Hebelbank haben jetzt zwei Drahte:

Bild

Danach wollte ich sie festleimen, bedachte mich aber zwei Sachen. Erstens ragen bei den LEDs die Anschlüsse an die Unterseite aus und beschädigen leicht. Deshalb habe ich ein bisschen Holz unter die Vorderseite geleimt:

Bild

Während die Holzleim trocknete hatte ich Zeit mich durch meine Kinder zur Spielplatz bitten zu lassen :D

Zweitens war es besser jetzt zu malen statt später. LEDs bemalen ist kein gutes Idee. Also... zuerst malen!

Bild

Ein bisschen verbleichtes "Machinengrün" angemischt und damit die Blockkasten gemalt. So eine verblasste Machinengrün-Farbe sieht immer ein bisschen Komisch aus. Fast wie etwas das meine Tochter lieben würde statt als etwas das in ein Stellwerk gehört. Doch?

Na gut. Etwas graues (mit ein bisschen grün dadurch) auf die Flurboden und die Unterseite des Blockkastens.

Zum guten Letzt die Weichenhebel blau und die Signalhebel rot angepinselt:

Bild

Auch habe ich etwas an blankes Metal grau gefarbt, aber damit soll ich erst richtig aufpassen weil alles noch bewegen können muss.

Notitz: Später habe ich das grün dunkeler gemacht.

--------------

Einige Gedanken zum Schaltplan.

Kern der Sache ist das ich ein Arduino benutze für die eigentliche Logik. Die Steuerung wird also mit programmieren gemacht. So eine Mikroschalter hänge ich an die Masse (0V) und eine Anschluss an ein Pin der Arduino. Die Pin wird als "pull-up" konfiguriert. Die Arduino zieht die Pin normaliter nach 5V. Wird die Hebel umgelegt, wird die Mikroschalter betätigt. Das "zieht" die Pin dann nach 0V. Die Programmierung der Arduino kann dann darauf reagieren.

In die Arduino programmiere ich dann auch so etwas wie "erlaubte Stellungen". Gibt es für ein Hebel nur ein erlaubte Stellung, dann programmiere ich es so das die dazugehörige rote LED (der mit eine andere Pin verbunden ist) leuchtet. Stimmt die Stellung nicht, dann blinke ich die Led (wieder durch programmieren).

Ich hoffe es später noch ein bisschen klarer machen zu können :D

Reinout

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon eifelhero » Fr 21. Okt 2016, 19:04

Hallo Reinout,
dein Güterzugbegleitwagen war schon in den 70ern eine aussterbende Gattung. :roll:
Du mußt ihn nicht zwingend dabei haben, obwohl er optisch den Nahgüterzug verschönert.
1960 hatte die DB ca 6000 Güterzugbegleitwagen im Einsatz, 10 Jahre später nur noch ca 1400 !
Bei der Baureihe 50 bekammen ca 750 Stück auf den Tender ein Zugführerabteil, den sogenannten Kabinentender.
Bei Diesel oder E-Loks fuhr der Zugführer auf dem 2. Führerstand mit. Die V 160 hatte zum Beispiel klappbare Schreibunterlagen auf dem Führerstand.
Im Begleitwagen fuhren der Zugführer und Rangierer mit.
Damals war der Zugführer für alles im Nahgüterzuges verantwortlich, Bremsgewicht rechnen, Bremsprobe, Papierkram und zb Dienstpost.
Er war der "Zugchef". :!:
Das Einsparungspotential springt direkt ins Auge; 6000 Waggons, 6000 Zugführer,6000........... :shock:
Dann hat man richtig angefangen zu sparen, ließ erst die Züge weg, dann die Strecken, ...... :oops:
Heute ist der Lokführer in den meisten Fällen auch Zugführer, Rangierer.
Mayen hatte auf jeden Fall 50er mit Kab in dem Zeitraum, und auch Begleitwagen fuhren noch durch die Eifel, was fotografisch belegt ist. :lol:
Dein Hebelstellwerk sieht super aus, jetzt noch die Griffe messingfarbend polieren, und einen Lappen daneben legen :wink:
gruß aus der Eifel
Heinz

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon reinout » Sa 22. Okt 2016, 00:28

Mayen hat eine schreckliche Menge an Kabinen-50er gehabt. Etwa 75% der Bilder die ich online von Mayener 50er gefunden habe sind Kabinen-50er... Und ich habe eine "normale" 50er... Ich habe eine wunderschöne DVD ("eifelbahn.de") vom Eifelquerbahn gekauft mit Bilder aus die 1970er. Daraus habe ich glücklicherweise auch Loknummer mit normale Tender herausbekommen :)

Auf diese CD waren auch oft Güterzugbegleitwagen dabei, jedenfalls in die frühe 1970er. Also bin ich froh endlich mal einer gefunden zu haben!

Messing: nein, ich werde meine Hebelgriffe nicht messingfarbig machen. Auf viele Vorbildbilder sind sie Hebelgriffe entweder verdunkelt oder eher Aluminium-farbig, zum Beispiel hier oder hier. Die Messingfarbe ist jedenfalls meiner Meinung nach nicht realistisch. Jedenfalls nicht für Einheitsbauart-Stellwerke. Vielleicht überraschend?

---------------------

Für mein Stellwerk habe ich mich mit die Beschriftungen beschäftigt. Zuerst das jetztige Resultat-mit-Klebeband:

Bild

Na! Das sieht gleich viel besser aus! Ein bisschen Vorbildbilder, ein bisschen ein einigermaßen korrekte Schriftart... sieht ziemlich überzeugend aus, meine ich.

Ich habe eine Foto geschossen vom Blockkasten. Die Maße gemessen. Foto im Bildbearbeitungsprogramm ("Pixelmator", osx) gelesen und die Maße übernommen. Mit das Bild als Hintergrund die Schilder gezeignet. Beim Abdrücken die Hintergrundfoto ganz transparant konfiguriert:

Bild

Das "Manufakturschild" ist nicht an die richtige Stelle, aber das ist OK, es wird doch herausschneidet. Auch das Schlüsselschild wird auf eine andere Stelle später geklebt.

Manufakturschild: ich wohne in "Nieuwegein" in die Niederlände. "Nieuw" meinst "Neu" und "gein" meinst heutzutage "gute Laune" oder "etwas witziges". Also "Neuwitz".... Historisch war "Geyn" eine alte kleine Stadt südlich Utrechts der im Mittelalter zerstört wurde. Zwei kleine Dorfe (Jutphaas und Vreeswijk) 2km nördlich und südlich der alte "Geyn" Stelle wurden rund 1970 zusammengefügt und bildeten "Neue-Geyn" (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Nieuwegein. Als neue Wohn-Stadt stieg das Einwohneranzahl von einige Tausende auf heutzutage 61.000.

Für mich ist es also fast unfassbar wie dünnbesiedelt die Eifel ist! Eifelquerbahn Gerolstein-Daun-Mayen? Na gut, Gerolstein hat 8000 EInwohner. Daun 8000. Mayen eine satte 18000. Also sogar Mayen ist nur 1/7 von Nieuwegein... Und Nieuwegein hat nicht einmal ein Bahnhof (das wird ausgeglichen von ein Straßenbahnverbindung nach Utrecht). Kelberg? 2000. In meine "Eifelburgenbahn Wirklichkeit" hat Kelberg, weil es eine Bahnanbindung hat, etwa die Bedeutung von Daun errungen, also stufe ich Kelberg auch als 8000 ein, inklusive Realschule und Gymnasium. In Wirklichkeit gibt es kein Gymnasium, zum Beispiel.

Na gut, zurück zu den Schilder. Die Hebel:

Bild

Für die Hebel habe ich 5 links und 1 rechts behalten, weil daß die Lage auf meine Bahn ist. Ich weiß nicht ob das ganz vorbildgetreu ist, aber es ist jedenfalls benützerfreundlicher :)

Übrigens.... Wenn ich etwas sage über die dünnbesiedelte Eifel..... Das klingt vielleicht ob ich da oft gewesen bin und viel Kenntnis darüber habe. Eigentlich: nein! Wie oft ich in die Eifel war:

  • Rund 1980, ich war etwa 8 oder 10. Campingplatz Dockweiler. Mit meine Vater habe ich in die nähe des Campingplatzes gewandert und haben die Eifelquerbahn gesehen: eine ungesicherte Bahnübergang. Das war ich nicht gewöhnt, also war es ein bisschen beängstigend: was würde passieren wenn plötzlich ein Zug da ist? :) Auch sind wir zwei mal zum Freibad in Kelberg gefahren. Das sind die einige zwei Tage das ich in Kelberg gewesen bin! Und ich erinnere mich nur das Freibad...
  • Augustus 1991. Campingplatz Ulmen. August 1991, das ist ein halbes Jahr nach die Stillegung des Personenverkehrs auf 11. Januar 1991..... Ich habe nie eine Personenzug auf die Eifelquerbahn gesehen. Ab Campingplatz Ulmen habe ich doch das Rangieren in Ulmen Beobachtet. Eine blau-beige 290. Auch habe ich ein tag in Ulmen und ein Tag in Uersfeld verbracht um das Bahnhofsgelände zu vermessen und fotos zu machen. 25 Jahre später mache ich mich das jetzt zunütze!
  • November 2000. Heiratsreise. "Mont Royal", also entlang die Moselweinbahn. Einige Fahrten in die Eifel gehörten auch dazu. Meine Frau hat Geschichte studiert und ihre Abiturarbeit war über Lothar I, also ein Besuch an die Abtei Prüm war angesagt :) Auch einige Maare besucht usw. Und in Monreal geguckt und völlig unerwartet sah ich dort ein fahrende Zug weil Mayen-Kaisersesch wieder in Betrieb war! Bilder in Monreal, Kaisersesch, Ulmen und Daun gemacht. Gerolstein besucht.
  • November 2013. 12.5 Jahr heiratsreise (+ 0.5 Jahr :) ). Stadtkyll. Meine Frau wollte Cochem ("=Touristenfalle") besuchen. Ok, Laubauch-Müllenbach (hin) und Ulmen (zurück) lagen sozusagen halbwegs.
  • Sommer 2015. Mit die ganze Familie (ich, mein Frau, 2 Kinder 12+14) mit dem Fahrrad Bahntrassenradeln. (Obere) Ahrtalbahn Remagen - Hillesheim - Gerolstein. Bahnstrecke Gerolstein - Prüm - Pronsfeld - Neuerburg. (Und weiter nach Andernach in Luxemburg, danach auch noch die Vennbahn Troisvierges - Aachen).


Daneben habe ich auch viel, viel auf das Internet gelesen.

Und auch Bücher. Das "rote Buch" über die Eifelquerbahn. EIn kleines Buch über das Bahnbetriebswerk Gerolstein. "Die Ahrtalbahnen". "Hommage an die Vennbahn". Ein anders Buch mit Vennbahn-geschichte. "Die Amis kommen" über die Eroberung/Befreiung der Eifel durch die Amerikaner in 44/45. Eine menge youtube Videos über die Eifelquerbahn.

Erstaunlich: ich habe nie das Touristikverkehr mit Schienenbussen auf die Eifelquerbahn erlebt. Ich drücke meine Daumen das es irgendwo wieder möglich wird das Verkehr wieder aufzunehmen........

Reinout

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitragvon reinout » So 23. Okt 2016, 12:40

Mit meine Bahn achte ich auch ein bisschen auf das Paretoprinzip: 80% der Ergebnisse durch 20% des Gesammtaufwandes. 50% meiner Bahn sieht noch aus wie Sperrholz, also muss ich ein bisschen aufpassen wie viel Mühe und auch Geld ich verbrauche für einzelne Teile :) "Wiedererkennungswert" ist dann ein sehr brauchbares Ziel.

Zur Farbe des Blockwerks: statt ein grün das mein Tochter mag habe ich später eine andere Farbe darauf geschmiert. Einer der meine "offizielle" Machninengrün sehr ähnlich ist. Ja, das sieht viel besser aus. Das Effekt ist viel positiver als ich erwartet hätte:

Bild

Beim abziehen der Schilder-mit-Klebeband stellte sich heraus das ich mich doch mal mit Grundierungsfarbe beschäftigen soll:

Bild

Na gut, das habe ich auch gleich neu lackiert.

Reinout


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