Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

Beitragvon reinout » Fr 2. Dez 2016, 21:36

Bahnhof Kelberg erzählt: Ungetüm auf die Nebenbahn

... trìììììnggggg trìììììnggggg trìììììnggggg ....

"Fahrdienstleiter Bodemann, Kelberg hier"

"...."

"Pardon? Was für ein Ungetüm schick man hier die Strecke hinauf???"

"...."

"Entschuldigung. Ja, Zug 9001 darf kommen"

"...."

"Schluss".

------

Fahrdienstleiter Jakob Bodemann steht auf dem Bahnsteig. Er wartet auf die Einfahrt des angekündiges Rieses. Ok, die Strecke ist damals für Kriegszwecke auf hohe Aschlasten gebaut worden, das ist also kein Problem. Aber.... worum schicken sie "für eine Versuchsfahrt" eine ölgefeuerte 043 hierhin? So eine große Machine... Ein bisschen Wasser darf der Lok hier wohl trinken am Wasserkran, aber ich werde kein Öl mit Jerrycans beim Tankstelle für ihm holen :)

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Mit freundlichen Grüße,

Bahnhof Kelberg

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

Beitragvon reinout » So 25. Dez 2016, 01:13

Eifelgeschichten - Bahnhof Kelberg erzählt: fast 25. Dezember

Claus Bidermann fahrt mit ein Diesellok bei mir, Bahnhof Kelberg [Eifel], hinein:

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Er hat Ankunft auf Gleis 2, das Hausbahnsteig (ja, bei der Eifelburgenbahn ist das Durchgangsgleis meist Gleis 1 und das Hausbahnsteig oft Gleis 2):

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Genugend Zeit um Umzulaufen, also... zuerst persönlich sicher stellen das das Stückgut aus die Umbauwagen sicher geliefert wird. Guck mal, der Zugführer hat die zwei Dosen "Maggi" schon auf die Bahnsteig gestellt hat. Wenn die beide Dosen beim "Bürgerhaus", die Festsaal gegenüber mein Bahnhofsgebäude, gelieferd sind wird das Weihnachtsfest dort sicher gelingen. Lokführer Claus ist dafür eingeladen, also guckt er mistrauisch nach der Katze Moritz der sich oben auf einer der Dosen gesetzt hat...

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Einige Zeit später stellt Claus höchstpersönlich sicher das die Dosen tatsächlich beim Bürgerhaus geliefert werden. Irgendeine Familie "Van Rees" wartet bei die Tür, aber das wird schon gut sein. Moritz hat sich inzwischen auf ein Christbaumkugel gesetzt. Ein bisschen aufpassen ob das mit der Baum alles klappt.... Ich glaube schon.

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Mit freundlichen Grüße,

Bahnhof Kelberg

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

Beitragvon reinout » Do 29. Dez 2016, 00:16

Eifelgeschichten - Bahnhof Kelberg erzählt: Zug Schwarzburg - Kelberg

(Schwarzburg? Ja, aus Schwarzburg-Neufen-Anlage, siehe zum Beispiel Stummiforum. Auf ein holländisches Forum wo Schwarzburgs Erbauer und ich beide auch Mitglied sind, sind wir begonnen um einige Deutsche Anlagen miteinander zu verbinden mittels Videos. Ein Zug fahrt dann in dieselbe Reihenfolge über mehrere Anlagen. Das braucht einiges an Ko-ordinieren, aber es macht sicher Spaß!)

Lokführer Claus Bidermann ist wirklich nicht so grausam als er redet. Ok, er hat heute sein Lehrling schon drei mal erbarmungslos beschimpft... aber dieselbe Lehrling darf auch selbst mal selbständig rangieren. Jedenfalls im ruhigen Endbahnhof Kelberg, da wird nichts übles passieren. Und weh derjenige der sagt das es nicht ganz ordnungsgemäß ist...

Claus kuppelt selbst der Lok ab. Ist das nicht nett? Er achtet zugleich ein bisschen darauf ob alles wohl gut geht mit der Katze Moritz der irgendwie oben auf die Umbauwagen geklettert ist:

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Wassernehmen darf der Lehrling auch selber machen. Claus trinkt lieber eine Tasse Kaffee statt nass zu werden: nass werden, dafür gibt es ein Lehrling, doch?

Dieselbe Lehrling darf dann doch selbständig der Lok zur Umbauwagen fahren zum ankuppeln. Moritz hat sich inzwisschen auf der erste Wagen auf die Trittbleche gesetzt zum Putzen und Reinigen und Angucken. Also droht Claus sein Lehrling laut das er ihm hinter am Zug binden wird und mitschleppen wird bis zum Schwarzburg als er beim Kuppeln Herr Katze auch nur ein Millimeter bewegt...

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Nach erfolgreichen Ankuppeln (sogar Claus war zufrieden) fahrt der Zug ab richtung Schwarzburg.


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Mit freundlichen Grüße,

Bahnhof Kelberg

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

Beitragvon reinout » Do 6. Apr 2017, 22:57

Eifelgeschichten - Bahnhof Kelberg erzählt: einfach eine Zugfahrt

Die Deutsche Bundesbahn mag es artreine Züge zusammenzustellen. Aber.... das macht man sicher für hochwertige Züge, aber nicht für ein ganz normale Nebenbahn. Also: vierachsige Umbauwagen, eine relativ neue Silberling und ein paarchen dreiachsiche Umbauwagen.

Ach, Lokführer Heinrich Stohm findet es ganz OK. Er sitzt gemütlich in seine ebenfalls relativ neue "211" Diesellok und brummt
gezellig durch das schöne Eifellandschaft richtung Kelberg. Kurz nach Bahnhof Berenbach-Ulmen (1:03 im Video) passiert er einen schönen Einschnitt mit gleich danach eine Blick auf das Ulmener Maar. Immer nett, vor allem wenn die tiefliegende Sonne die Landschaft ein goldenes Gelb farbt. Das Leben ist dann gut!

Nach (pünktliche) Ankunft in Kelberg (2:30) fahrt er sein Lok ans andere Ende des Zuges um fertig zu sein für die Rückfahrt. Aber... die Abfahrt dauert noch einiges, also Zeit genug für eine Tasse Kaffee bei Fahrdienstleiter Jakob Bodemann. Und Zeit genug um Katze Moritz hinter seine Ohren zu krauseln. Nach eine halbe Stunde zurück zum 211, pünktlich zum Abfahrt (3:31).


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Mit freundlichen Grüße,

Bahnhof Kelberg

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

Beitragvon reinout » Di 9. Mai 2017, 18:34

Eifelgeschichten - Bahnhof Kelberg erzählt: Herr Direktor

Gutenmorgen!

Ich, Bahnhof Kelberg, fühle mich als ob ich Ferien habe. Warum? Na, weil die Sommermonaten vorüber sein mit ihren Touristen-Stress. Und es ist noch lange kein Winter mit Schnee und festgefrorene Weichen. Ganz gemütlich: Herbst! Alles lauft wie geschmiert. Nur wenn es eine richtige Herbststurm gibt und meine Ladestraße vollgesprerrt wird mit Holz. Ich meine, dieses Jahr bleibt es wohl OK.

Mal aufpassen, da fahrt ein Zug hinein. Ah: die normale 50er mit zwei Umbauwagen. Und so eine alte Eilzugwagen aus die 1930er. Immer noch ziemlich komfortabel, aber sie werden schon ziemlich alt.

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Mieuw! Herr Grünefeld ist soeben mit obergenannte Zug aus Koblenz eingetroffen. Mieaaauuww?? Miiii-Sprung!-aaaaauw?! Ja, das passiert wenn so eine kleine Katze sich aus Neugier ungefähr unter die Schuhe von Herr Grünefeld platziert.... Ein bisschen Geduld, bitte :)

Miiiaauuw! Na guck mal. Erfolg. Herr Grünefeld ist ein anständige, gut gekleidete Herr. Natürlich! Er ist namentlich Herr Direktor des Kelberger Landhandels. Aber er ist eine gut gekleidete Herr der auch gut mit der Natur umzugehen wisst. Die Wünsche und Hoffnungen der Bauern sind ihm bekannt, aber auch das schlimme streicheln-Mangel des Katzes Moritz. Er bückt sich und streichelt Moritz.

Herr Grünefeld blickt Richtung sein Landhandel und... oh ja, es klappt doch. Er dachte ein Moment das eine Bestellung schief gegangen war, aber es stimmt: der Nahgüterzug trifft erst mit eine Stunde ein.

Moritz wandert zufrieden über das Bahngelände. Und Herr Grünefeld lauft Richtung sein Landhandel: nach die Besprechung in Koblenz ist es jetzt Zeit um die Bücher zu kontrollieren.

Mit freundliche Grüsse,

Bahnhof Kelberg

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn): Ajax im Europacupfinalspiel

Beitragvon reinout » Mi 24. Mai 2017, 20:36

Bahnhof Kelberg erzählt: Europacup Finalspiel von Ajax

2. Juni 1971...

Miauw! Prrrrrrrrr....

Es ist wieder etwas Abwechslung, um auf den Schoß des schlecht-gelaunten Lokführers zu sitzen. Der Mistkerl hat den Katzen Moritz früher schon ein paar mal bös in sein Nackenfell gegriffen... Aber jetzt... Seine Laune ist ganz gut im Moment. Und er hat starke, dicke Hosen und hat deshalb keine Probleme mit Moritz' schafe Nägel. Also: Moritz sitzt unerwartet zufrieden auf Claus Bidermanns Schoß.

"Danke, Jakob, das ich bei dir TV gucken darf. Sonst ware dieses Finalspiel an meine Nase vorüber gegangen!" sagt Claus.

"Schon gut", sagt Bahnhofsvorsteher Jakob Bodemann. "Aber, woher kommt deine Sucht nach eben dieses Europacup-finalespiel zwischen Ajax und Panathinaikos?? Hast du eine Griechische Freundin oder so etwas?"

"Nein, für mich geht es um Ajax. Verdammte Holländer, natürlich, aber sie spielen auf eine ganz attraktive Weise Fussball. Macht Riesenspaß um anzuschauen. Vor allem Cruijff, der wird noch eine ganz Große werden."

"Na gut. Ein Bier?"

"Gerne!"

Miauw!

Mit freundlichen Grüße,

Bahnhof Kelberg

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

Beitragvon reinout » Di 8. Aug 2017, 20:33

Bahnhof Kelberg erzählt: Fahrbetrieb und Katze

Moritz leckt sich gemütlich sauber während die Diesellok mit zwei Umbauwagen abfahrt.

Einige Zeit später sonnt Katze Moritz sich im Fenster des Fahrdienstleiterausbaus während eine 94er mit eine kurze Nahgüterzug einlauft.

Einige Zeit später fahrt eine Schienenbus hinein und fahrt die 94er wieder ab. Moritz hat jetzt hunger und das wird lautstark kund getan an Fahrdienstleiter Jakob (der mit die Fahrdienstleitertelefon am Ohr versucht auszumachen was man da für Zugmelding macht). Miauw!

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Mit freundlichen Grüße,

Bahnhof Kelberg

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

Beitragvon eifelhero » Mi 9. Aug 2017, 18:48

Reinout,
du mußt unbedingt deine Modulkästen streichen.
Das helle Holz macht die ganze illusion kaputt. :shock:
gruß aus der Eifel
Heinz

Am besten halten wir die Welt einfach mal kurz an und lassen die ganzen Idioten aussteigen.

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

Beitragvon reinout » Do 10. Aug 2017, 12:50

Hallo Heinz, ich habe darauf in mein nicht-Erzählungen Faden geantwortet :)

Reinout

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

Beitragvon reinout » Fr 1. Sep 2017, 20:57

Der Zug lauft im Kelberger Bahnhof hinein. Fahrdienstleiter Jakob Bodemann zieht die Hebel des Einfahrsignals wieder in die Grundstellung (Hp0, "rot"). Dadurch kann er jetzt auch die Fahrstraße mittels Fahrstraßehebel zurücknehmen. Danach ist es Zeit um die Rückmeldung zum Fahrdienstleiter von Berenbach-Ulmen zu erledigen.

.................. ????

Wassss? Keine Verbindung? Das Telefon funktioniert nicht. "Ach nein!!": die Schnur des Fahrdienstleitertelefons ist halb durchgebissen. Ein sehr, sehr vorsichtig schleichende Moritz bedeutet das der Täter kein Maus ist, aber der ortliche Mäusejäger.... Der Täter kann das geschmissene Kursbuch noch entwichen, aber nicht die zugreifende Hand. Ohne jede Hinsicht auf des Katzes Ehre wird er auf dem verregneten Bahnsteig geschmissen.

Eine Minute später lauft auch Jakob schnell über den verregneten Bahnsteig um die Telefon beim Einfahrtweiche für die Zugmeldung zu benutzen...

Mit freundlichen Grüße,

Bahnhof Kelberg

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

Beitragvon reinout » So 3. Sep 2017, 21:13

Ich bin Bahnhof Kelberg. Aber was meinst das? Warum existiere ich? Warum habe ich eine Stimme?

Wie ich schon früher gesagt habe, teils ist die Grund dafür das hier so viel passiert. Viel ganz normales, aber.... Jede Jungemann der hier seine liebe Freundin ("was hat sie eine schönes Kleid") abholt... Und jede Mutter die ihre Sohn ("was sieht er schön aus in sein Haubtmannsuniform") verabschiedet richtung Fleischmühle Verdun... Und jede etwas unsichere Schüler der in Kelberg fürs erste Mal ohne Mutti's Hand zur Schule geht...

Es passiert hier so viel, das stapelt sich. Dadurch entsteht etwas. Dadurch kriegt so eine Platz, so eine Bahnhof, Bedeutung. So ein bahnhof, wie ich, bekommt dann eine Stimme.

Also, ich existiere. Aber habe ich auch eine Grund für mein existieren? Das ist größtenteils auch etwas Ekonomisches. Herr Direktor Grünewald der Landhandel ist zwar einfacherweise ein paar Zahlen und Ziffern ans Kontrollieren im Landhandelbüro, aber das ist letztendlich ekonomisch sehr wichtig. Auch für mich als Bahnhof. Ohne Landhandel hätte ich etwa die hälfte weniger Frachtaufkommen. Ohne Landhandel hatten alle näheliegende Bauer mehr Ausgeben müssen für ihre benötigte Waren. Ohne Landhandel gab es mindestens zehn Arbeitsplätze weniger in Kelberg.

Ich wolle, als Bahnhof Kelberg, herr Grünefeld (also herr Direktor) mal gratulieren mit seine gute Arbeit. Er arbeitet hart. Er arbeitet sauber. Er möchte, alles stimmt. Es gibt eine Theorie der sagt, die Entropie mehrt sich immer. Entropie, das ist eine Art unordnung. Wenn mann nichts macht, funktioniert letztendlich keine Lampe mehr im Landhandel. Ganz automatisch. Nur wenn man die Entropie entgegenarbeitet kann man etwas Ordnung behalten.

Herr Grünewald möchte gern Ordnung behalten. Also hat er die Hausmeister der Landhandel viel Freiheit gegeben um selbst allerlei Sachen zu lösen, zum Beispiel. Eine reparierte Lampe wird fast automatisch durch die Hausmeister repariert. Und dafür bekommt er Dank von Herr Grünewald. Und wenn eine Lampe nach ein paar Tagen immer noch kaputt ist, wird der Hausmeister auf seine Verantwortlichkeit aufmerksam gemacht.

Auf diese Art und Weise hat herr Grünewald schon ganz viel Einfluss auf das ganze Geschehen rund um Landhandel und also auch rundum mich, rundum Bahnhof Kelberg. Einfluss zum Guten!

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Leider habe ich noch keine Übersetzung für diese Video. Ach ja, es ist eigentlich nur eine einfache Nahgüterzug die in Kelberg rangiert. Und die die hieruntergenannte Wagen beim Landhandel plaziert.

Inzwischen hört herr Direktor Grünewald etwas Lärm. Klèng. iéiéiép. Kedèng kedèng. Pfffffshhhhhhh. BrrrrüüüüüÜÜÜmmmm. KEDENg keDEng... Ah! Der zwei geschlossene Güterwagen der Deutsche Bundesbahn sind rechtzeitig eingetroffen. Er guckt mal kurz in die Administration: ja, die eine Wagen ist gefüllt mit Werkzeug, die andere mit allerlei Saat, Säcke mit Spezialdünger, uzw.

Inzwischen schleicht Katze Moritz entlang die Mauer der Landhandel. Soeben hat er dort noch ein Maus erblickt.... Moritz hat jedenfalls nichts positives im Gedanken. Jedenfalls nicht etwas wobei die Lebenserwartung des Mäuses sehr wichtig ist....


Mit freundlichen Grüße,

Bahnhof Kelberg

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Re: Eifeler Geschichten (Eifelburgenbahn)

Beitragvon reinout » Mo 4. Sep 2017, 19:02

"Nein, herr Grünefeld, keine Sorgen.", stelt stationschef Jakob Bodemann hem gerust. "Er is wat veel hout dat opgehaald moet worden, daarom wordt de goederentrein gesplitst. Het deel dat voor uw Landhandel bestemd is komt zelfs als eerste aan. Mooi toch? De wagon uit Italië zit erbij, dat heb ik in Mayen Ost special nog even nagevraagd."

"Dankeschön, herr Bodemann. Dan kan ik met een gerust hart nu naar Kaisersesch vertrekken. 'k Wilde het toch even zeker weten. Misschien kom ik de wagen dan onderweg zelfs tegen. Oh, ik moet opschieten, want m'n trein vertrekt over twee minuten".

Even later vertrekt de 86er met de korte reizigerstrein richting Kaisersesch en Mayen. De 86er was zojuist vanuit de lokloods naar het perron gereden. Even een "tuuuuuut" nadat hij het inrijwissel was gepasseerd en Jakob zette als Fahrdienstleiter het inrijwissel goed.

Even later komt een 80er het station binnen met alleen de wagon voor de Landhandel aan de haak. Waarom er nou zo'n rangeerlokje op pad is gestuurd... Ach ja. Even rangeren en de nieuwe wagon staat op z'n plek en de oude zijn opgehaald. Even omlopen. De machinist rijdt langs het perron langs het laatste wissel. Tuuuuuuut. Jakob heeft op het signaal gewacht en zet de wissel om. Nu kan de lok omlopen naar de andere kant van het station.

Normaliter wordt er nu eerst bij de losweg gerangeerd, maar dat gaat vandaag door de tweede goederentrein gedaan worden. Dat stond Jakob alleen niet meer voor de geest, dus reageerde hij niet op de "Tuuuuuut" van de lok.

"Triiiiiiing". Ah, er wordt gebeld. Oh? De rangeerder staat bij de Fernsprecher bij het inrijwissel? Oh ja! Jakob neemt de hoorn op en zegt meteen "Entschuldigung! Sie wollen bestimmt das ich die Weiche stelle?" "...." "Klar, mache ich sofort. Entschuldigung!".

De rangeerder legt de hoorn erop. Toch handig dat hij hier even kan bellen en niet dat hele eind naar het stationsgebouw hoeft te lopen. Even verderop zit Moritz zichzelf te wassen. Even een aaitje over de kop van de kat en dan naar de wagons lopen om de lok aan te koppelen.

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Nadat de reizigerstrein uit Koblenz is aangekomen vertrekt de 80er terug richting Mayen.

Mit freundliche Grüsse,

Bahnhof Kelberg
Zuletzt geändert von reinout am Fr 8. Sep 2017, 21:48, insgesamt 1-mal geändert.


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