Gleisumbau Oberwesterwaldbahn Oktober 2005


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Markus Göttert
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Da bleibt ja nicht viel ?brig

Beitragvon Markus Göttert » Sa 30. Jul 2005, 08:45

Sowas mu? man nicht verstehen.

R?ckbau Bf Frickhofen (Ausbau zwei Weichen)
R?ckbau Bf Nistertal-Bad Marienberg (Ausbau vier Weichen), R?ckbau Bf Rotenhain (Ausbau drei Weichen)
R?ckbau Bf Ingelbach (Ausbau drei Weichen)

Nistertal-Bad Marienberg = Erbach werden wohl nur Weichen ausgebaut. finden Planm??ige Kreuzungen statt.

Wei? jemand genaues, ob nur in den Bahnh?fen Weichen ausgebaut werden. Geld f?r den R?ckbau der Signalanlagen ist bestimmt keines da. ODER DOCH.

Dr. NE
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Re: Da bleibt ja nicht viel ?brig

Beitragvon Dr. NE » Sa 30. Jul 2005, 12:55

In Erbach werden die G?tergleise abgeh?ngt

Fahrplanschreiber

Re: Sehr fragw?rdige Politik

Beitragvon Fahrplanschreiber » So 7. Aug 2005, 17:53

mz79 hat geschrieben:Es ist wirklich eine ?u?erst fragw?rdige Politik, die hier betrieben wird:
Durch die Einnahmen der LKW-Maut wird die Leistungsf?higkeit der Schiene im Westerwald eingeschr?nkt. Die Folge wird bei solchen Ma?nahmen ein Verkehrskollaps durch steigende LKW auf den Stra?en des Westerwaldes sein mit allen Auswirkungen wie erh?hte L?rmbel?stigung und Umweltverschmutzung sowie eine verminderte Wohn- und Erholungsqualit?t des Westerwaldes!

Die Frage ist nur, warum funktioniert das Zusammenspiel zwischen Stra?e und Schiene in anderen Regionen, wo doch st?ndig von Streckenreaktivierungen die Rede ist (vgl. Holzbachtalbahn, Eifel usw.).
Sind die Vertreter des Westerwaldkreises in dieser Hinsicht zu blau?ugig oder fehlt es nur am guten Willen zum Erhalt und F?rderung der Schieneninfrastruktur?


Das ist ganz einfach zu erkl?ren. Im Westerwald herrscht eine nicht gerade eisenbahnfreundliche Politik. Die Holzbachtalbahn konnte auch nur weiterexistieren, weil die Firma Sch?tz den G?terverkehr auf der Schiene haben wollte.

H?tte die Firma Sch?tz auf LKW gesetzt, h?tte dies die komplette Stillegung der Holzbachtalbahn zur Folge gehabt.

Gegen den R?ckbau der Oberwesterwaldbahn h?tte ich eigentlich nichts wenn man mal die Fahrzeiten verk?rzen w?rde. Der Oberbau wurde ja teilweise saniert und w?rde 100 km/h zulassen, doch da macht einem die veraltete Leit-und Sicherungstechnik einen Strich durch die Rechnung.

Dr. NE
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Beitragvon Dr. NE » Mo 8. Aug 2005, 17:35

Presse - Information

B?NDNIS 90/DIE GR?NEN im Landtag Rheinland-Pfalz

www.gruene-landtag-rlp.de

02.08.2005

Gleisr?ckbau an der Strecke Altenkirchen - Westerburg - Limburg (Oberwesterwaldbahn)

B?ndnis 90/Die Gr?nen im Landtag Rheinland-Pfalz bef?rchten einen Qualit?tsverlust im Schienenverkehr im Westerwald. Wie die verkehrspolitische Sprecherin Elke Kiltz erkl?rt,

"sollen an mehreren Bahnh?fen an der Oberwesterwaldbahn ?berhol- und Abstellgleise wegfallen. Damit w?rde zum Beispiel die Wiedereinf?hrung von Schieneng?tertransporten im Westerwald nahezu unm?glich gemacht. Bei Versp?tungen im Personenverkehr k?nnen diese kaum verringert werden, weil auf der eingleisigen Strecke die Z?ge immer auf einander warten m?ssen. Werden die Begegnungsbahnh?fe reduziert, ?bertragen sich die Versp?tungen auch noch auf die Gegenz?ge".

F?r die Gr?nen ist das Vorgehen der DB nicht nachvollziehbar: "Mit den geplanten R?ckbauma?nahmen ist keine Modernisierung der Strecke und somit auch keine nennenswerte Kostenersparnis verbunden. Der Abriss von Gleisen und der Ausbau von Weichen bewirkt im Vergleich zu der l?ngst ?berf?lligen Modernisierung der Stellwerkstechnik nur eine geringe Ersparnis. Die Deutsche Bahn betreibt die Strecke mit einer zwar sehr sicheren, aber dennoch museumsreifen mechanischen Technik aus der Kaiserzeit. Deshalb soll die DB zuerst das f?r Gleisr?ckbauten vorgesehene Antragsverfahren beim Eisenbahnbundesamt einleiten. Das neue Eisenbahnrecht sieht vor, dass bei einer mehr als geringf?gigen Einschr?nkung der Leistungsf?higkeit einer Strecke R?ckbauma?nahmen erst dann zul?ssig sind, wenn kein anderes Bahnunternehmen die Gleise ?bernehmen will", erl?utert Elke Kiltz. In einem Brief an die DB hat Elke Kiltz die DB aufgefordert darzulegen, wieso dieses Antragsverfahren noch nicht eingeleitet wurde.

Hintergrund sind den Landtagsgr?nen vorliegende Hinweise dar?ber, dass die f?r die Gleise zust?ndige DB Netz AG im Oktober dieses Jahres an mehreren Bahnh?fen an der Strecke Altenkirchen - Westerburg - Limburg Umbauma?nahmen vornehmen wird. Dabei werden einzelne Streckenabschnitte gesperrt, der Personenverkehr auf der Schiene wird dann abschnittsweise vor?bergehend auf Busverkehr umgestellt. Die Gleisr?ckbauma?nahmen sollen in den Bahnh?fen Rotenhain, Nistertal-Bad Marienberg, Wilsenroth, Frickhofen und Ingelbach durchgef?hrt werden. Nach Einsch?tzung der Gr?nen w?rde es mit dem Abbau von ?berholungs- und Abstellgleise unm?glich, Mehrverkehr auf die Schiene zu bringen und ein wesentliches Ziel der Bahnreform konterkariert.

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Stefan
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Beitragvon Stefan » Mo 8. Aug 2005, 18:55

Wen st?rt das denn, wenn da noch paar Schienen als Ausweichm?glichkeit liegen? :cry:

Dr. NE
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Beitragvon Dr. NE » Mo 8. Aug 2005, 20:13

Stefan hat geschrieben:Wen st?rt das denn, wenn da noch paar Schienen als Ausweichm?glichkeit liegen? :cry:


Na, das kostet halt Geld...

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Beitragvon Stefan » Mo 8. Aug 2005, 20:28

So denken die immer...

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Beitragvon Dr. NE » Mo 8. Aug 2005, 22:55


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Markus Göttert
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Beitragvon Markus Göttert » Di 9. Aug 2005, 10:20

Hat ganz den Anschein, als wenn dies bewu?t geschieht...


Moin,

nur als hinweis:
die verantwortung f?r die befahrbarkeit der gleise bei der DB AG haben tech mitarbeiter mit ca 2000? im monat. wenn der mitarbeiter trotz m?ngel eine weiche befahrbar l??t und es passiert was, kann er sich mit beton in den rhein st?rzen.

wo es fehlt sind die gelder um solche weichen und gleise weiter betriebsbereit zu halten.

gruss markus
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