Bad Ems "Hbf"

Daniel K.
Hauptschaffner A4
Beiträge: 114
Registriert: Mo 24. Jan 2011, 18:44

Bad Ems "Hbf"

Beitragvon Daniel K. » Sa 20. Jun 2015, 11:59

Hallo,

dies bei Drehscheibe-Online gelesen: http://www.drehscheibe-online.de/foren/ ... ?2,7448599


Man mag sich sein Teil dazu denken.



MfG


Daniel

Horst Heinrich
Oberrat A14
Beiträge: 2194
Registriert: Sa 18. Okt 2008, 23:07

Re: Bad Ems "Hbf"

Beitragvon Horst Heinrich » Sa 20. Jun 2015, 15:42

Auch wenn vieles -wie man es bei DSO gewohnt ist- fachlicher Unsinn ist, steckt in dem Beitrag auch viel Wahrheit, z.B. in den Artikeln von Martin Rangow oder frostfalte zeigt sich eine schonungslose Darstellung der (Bahn-) Realität.

Man könnte alles sogar auf die intellektuelle Stufe einer Grundsatzdiskussion heben, ob man das ganze makroökonomisch (VWL) oder mikroökonomisch (BWL) betrachtet.
Makroökonomisch ist der Abbau von (zeitweise) nicht mehr benötigter Infrastruktur natürlich falsch, mikroökonomisch hingegen im Sinne einer Kostenreduktion richtig, der Volkswirt wird die Bahn als staatliches Instrument der Daseinsvorsorge begreifen, das notfalls auch mit Umverteilungsmitteln (Steuergeldern) finanziert wird und der Betriebswirt strebt nach Kostendeckung durch Erlöse und wo die nicht gegeben ist nach Einsparungen.

Also müßte man, um zu retten, was noch zu retten ist, die Bahn wieder als notwendiges Allgemeingut verstehen und die Hintertürprivatisierung von 1994 eliminieren.
Hierfür indes gibt es keine politischen Mehrheiten (mehr), die Bahn spielt im Bewußtsein der politischen Mandatsträger nur noch eine Nebenrolle.
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.


Zurück zu „Lahntal“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast