Modernisierung der Oberwesterwaldbahn

Reiner
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Modernisierung der Oberwesterwaldbahn

Beitragvon Reiner » Di 9. Sep 2014, 20:02

Rheinland-Pfalz:
Spatenstich für die Modernisierung der Oberwesterwaldstrecke zwischen Limburg und Altenkirchen

Die Deutsche Bahn modernisiert für den Rheinland-Pfalz-Takt 2015 zur Verkürzung der Fahrzeiten für insgesamt 25 Millionen Euro die Bahnstrecken Limburg - Altenkirchen und Altenkirchen - Au. Mit dem heute stattgefundenen Spatenstich zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung im Ortsteil Erbach der Gemeinde Nistertal wird vom 17. Oktober bis 2. November die erste Baumaßnahme in diesem Projekt umgesetzt. Für rund 900.000 Euro wird das drei Meter hohe und vier Meter breite Stahlbetonrahmenwerk der Überführung erneuert. Um die Geschwindigkeit der Züge auf der Oberwesterwaldstrecke auf 90 Stundenkilometer zu erhöhen, ist eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen erforderlich: 47 Baumaßnahmen an Bahnübergangsanlagen, Erneuerung von zwei Brückenbauwerken und im Bahnhof Hadamar der Neubau eines Außenbahnsteigs und die Erneuerung einer Weiche. Zusätzlich sind Oberbauarbeiten an den Gleisen auf einer Länge von rund 13 Kilometern durchzuführen.Nach Abschluss der Arbeiten wird es auf der Oberwesterwaldstrecke für Bahnreisende eine deutlich verbesserte Taktstruktur geben, so zum Beispiel eine Stundentakt in der Verbindung Limburg - Au - Siegen und schnellere Fahrmöglichkeiten aus dem Westerwald nach Köln.
Die Gesamtkosten von rund 25 Millionen Euro trägt mit 20 Millionen Euro das Land Rheinland-Pfalz, fünf Millionen Euro im hessischen Anteil werden aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) zwischen Bund und DB finanziert (Pressemeldung Deutsche Bahn, 10.09.14).

Gruß Reiner

jojo54
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Re: Modernisierung der Oberwesterwaldbahn

Beitragvon jojo54 » Mo 23. Mai 2016, 12:11

Zum geplanten Umbau des Bahnhofs Hadamar gibt es neue Informationen aus der Nassauischen Neuen Presse (Limburg) vom 23.05.2016.

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_u ... 80,2022751

MfG
jojo54

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Re: Modernisierung der Oberwesterwaldbahn

Beitragvon Dieselpower » Mo 23. Mai 2016, 22:02

Also ehrlich gesagt kann ich es nicht mehr hören....
Neue Bahnsteige hier, "erster Spatenstich" da (der mittlerweile 2 Jahre her ist!)...
Das einzige an Neuerungen bisher kann man keineswegs als positiv bezeichnen:
- GSM-R immer noch nicht in Betrieb, obwohl Masten und Anlagen nun schon Jahre stehen
- Vmax nach wie vor 60 km/h, alle Nase lang wird neu vermessen und die verblaßten Markierungen erneuert
- Eine Weichenverbindung in Langenhahn "rückgebaut", damit das einzige lange Kreuzungsgleis zwischen FWTH und FERW zerstört
- Ein EStw, das den Betrieb eher lähmt als beschleunigt, nicht zuletzt wegen der einhergegangenen Rückbauten
- Ein Fahrplan, mit dem man bis auf Schüler und Asylanten bald den letzten Fahrgast weggeekelt hat, und Sonderverkehre nahezu ausschließt
- Faktische Stillegung des Bf Rotenhain und einer Anschlußstelle
- Nicht- oder nurmehr Teilbedienung zweier Verkehrshalte zu bestimmten Zeiten, weil es nach 100 Jahren auf einmal Nachts dunkel ist... :roll:

Aber Hauptsache, in Hadamar gibt es neue Bahnsteige.... :roll:
Mal ganz davon abgesehen, daß man genau weiß, wie die in Kürze aussehen, wenn man das dortige Klientel kennt.
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Albert Einstein
"Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich...!"
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Horst Heinrich
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Re: Modernisierung der Oberwesterwaldbahn

Beitragvon Horst Heinrich » Mo 23. Mai 2016, 22:39

Da spricht der Praktiker...

Dieselpower hat geschrieben:Also ehrlich gesagt kann ich es nicht mehr hören....
Neue Bahnsteige hier, "erster Spatenstich" da (der mittlerweile 2 Jahre her ist!)...
Das einzige an Neuerungen bisher kann man keineswegs als positiv bezeichnen:
- GSM-R immer noch nicht in Betrieb, obwohl Masten und Anlagen nun schon Jahre stehen
- Vmax nach wie vor 60 km/h, alle Nase lang wird neu vermessen und die verblaßten Markierungen erneuert
- Eine Weichenverbindung in Langenhahn "rückgebaut", damit das einzige lange Kreuzungsgleis zwischen FWTH und FERW zerstört
- Ein EStw, das den Betrieb eher lähmt als beschleunigt, nicht zuletzt wegen der einhergegangenen Rückbauten
- Ein Fahrplan, mit dem man bis auf Schüler und Asylanten bald den letzten Fahrgast weggeekelt hat, und Sonderverkehre nahezu ausschließt
- Faktische Stillegung des Bf Rotenhain und einer Anschlußstelle
- Nicht- oder nurmehr Teilbedienung zweier Verkehrshalte zu bestimmten Zeiten, weil es nach 100 Jahren auf einmal Nachts dunkel ist... :roll:

Aber Hauptsache, in Hadamar gibt es neue Bahnsteige.... :roll:
Mal ganz davon abgesehen, daß man genau weiß, wie die in Kürze aussehen, wenn man das dortige Klientel kennt.


... und da

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_u ... 80,2022751

der artig sekundierende Pressefuzzi, der die Lesart der "Obrigkeit" kritiklos für ein Taschengeld publiziert.

Peinlich!
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.

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Re: Modernisierung der Oberwesterwaldbahn

Beitragvon Dieselpower » Di 24. Mai 2016, 10:03

So ist das eben heutzutage. Es gibt wieder mindestens zwei "Wahrheiten":
Die aus der Zeitung und die vor Ort - ich traue inzwischen lieber meinen eigenen Sinnen als dem gedruckten Wort, denn Papier ist geduldig. Vermutlich ecke ich deshalb so gern mit meinen Meinungen und Ansichten an. Die echte Wahrheit kann oft sehr unbequem sein.

Ist mir aber wurscht, denn merke: Wer immer nur mit dem Strom schwimmt, sieht immer nur A... Ihr wißt schon.

Warum steht so was hier nicht in der Zeitung...?
Außer im hessischen Teil, wo sich nichts verändert hat, werden die Züge zusehends leerer - und das liegt nicht daran, daß sooooo viele Züge mehr fahren, so viele sind es nämlich gar nicht - nur jetzt fahren sie im glatten Stundentakt, und dank obiger "Maßnahmen" nun auch jede Stunde mit bis zu 35 Minuten Kreuzungsaufenthalten hier und dort. Durch die stundenweise Aufgabe von Kloster Marienthal (direkt am Westerwaldsteig und als Ziel- oder Ausgangspunkt für Wanderetappen ideal, und vom Ortsverein inzwischen auch gut ausgeschildert) wurden inzwischen sogar viele Wochenendausflügler vergrault (Aber dafür fahren wir jetzt jede Stunde... :roll: ). Und auch für die wenigen Schüler und Berufspendler sind die Bedienzeiten inzwischen unbrauchbar. Die inkonsequente Abendbedienung Ingelbach (ebenfalls gut auf Wanderungen zurechtgeschnitten) lockt auch nicht viel mehr Leute an - hier hält ab 17 Uhr (Mai-Sept.: 20 Uhr) nur wechselweise der Zug Richtung Au/Westerburg. Was zum einen Ende April (Tageslicht bis 20 Uhr) schwachsinnig erscheint, wird dann Anfang Oktober wieder zu weiterem Ärger führen: "Gestern hielt der Zug aber hier!"...und dann erklärt man dem Kunden am hellichten Tag, daß das mit der Bahnsteigbeleuchtung zu tun hat. Großes Kino!
Dank SPNV Nord, EBA und Co. ist die OWW-Bahn inzwischen mein ganz persönlicher Flughafen BER! Ein weiteres Symbol dafür, daß man hierzulande überhaupt nichts mehr ordentlich auf die Kette bekommt. :evil:

Naja, Edit relativiert gerade: "daß man hierzulande immer weniger ordentlich auf die Kette bekommt". Man soll ja nicht so schwarz sehen! :lol:
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Re: Modernisierung der Oberwesterwaldbahn

Beitragvon Dieselpower » Sa 19. Nov 2016, 14:12

Im Beitrag von Basaltlunkerschotter zum Thema "Begebenheiten anläßlich 'letzter Fahrten' " wurde bei der Kanonenbahn Lollar - Wetzlar durchaus richtig beschrieben:
Basaltlunkerschotter hat geschrieben:Resultat typisches Szenarios unter Regentschaft der alten Bundesbahn:
* Verkehrsleistungen im Ermessen des Verkehrsbetriebes
* Unattraktiver Fahrplan;
* veraltete Fahrzeuge;
* keine guten Anschlüße ( bei f) die Kreisstadt Gießen wurde nicht angefahren)
* teilweise schlechter Fahrweg, dadurch langsame Fahrt,......


Hm, also wenn ich jetzt einfach nur gewisse "Schuldige" austausche, ist es heute oft keinen Deut besser.

Die Verkehrsleistung bestellt nun ein offenbar völlig ahnungsloser "Träger", oder - auf dieser Strecke noch schlimmer, geradezu katastrophal - gleich fünf davon, welche irgendwie kaum zusammen zu arbeiten scheinen. In Nord-Süd-Richtung wären das NVL, VRS, VRM, SPNV Nord und RMV. Daraus folgt ein unattraktiver - meist völlig schwachsinniger Fahrplan. EIN EINZIGER durchfahrender Zug in S>N-Richtung am Wochenende (20:25 ab Limburg), ganze drei am Werktag und nur ein werktäglicher in Gegenrichtung. Züge, die 40 Minuten in Westerburg stehen, und dann ZUFÄLLIG irgendwann weiter nach Limburg fahren, sind für mich keine Durchläufer. Weitere Beispiele? in den späten Abendstunden wird nur warme Luft transportiert, Heiligabend wird bis nach 22 Uhr gefahren, aber wer an stinknormalen Sonntagen von Westerburg nach Köln will, ist mit der ersten Sonntagsverbindung zum Mittagessen erst am Dom. Die Durchbindung nach Siegen bringt dem Westerwald außer Kreuzungsaufenthalten von bis zu 25 Minuten und von der Sieg eingeschleppten Verspätungen rein gar nichts, eine Hand voll Leute, die innerhalb des blöd geschnittenen Landkreises Altenkirchen reisen (meinetwegen von AK nach Betzdorf oder Wissen), profitiert davon. Das Gros, nämlich die in Au Richtung Köln Weiterreisenden wird nun mit knappsten Umsteigesprints beglückt, da die Züge - wegen der Umhängerei der SZB-Zugschlußmagneten - ganz am Bahnsteigende halten, von wo es z.B. in Gleis 1 über 100 m bis zur Treppe sind. Und der RE wartet nicht...

Tja, Fahrzeuge...veraltet? Kann man so und so sehen - hier fahren hauptsächlich LINT aus 2004 mit Redesign. Legt man die typische Halbwertzeit dieser rollenden Sammlung von Fehlkonstruktionen zugrunde, ist es so, auch wenn der Hersteller das vielleicht anders sieht. Im Winter strömt eisige Luft an den Fenstern herunter, im Sommer kommen die Bus-Klimaanlagen an ihre Grenzen (wenn sie denn funktionieren), Türen, Toiletten und von der Decke tropfendes Kühlwasser betreffen die Reisenden, während der Lokführer sich mit beschissen angebrachten Vierkantschlössern, rappelnden, zappelnden Scheibenwischern, unzureichender Führerraumheizung und -Klimatisierung, eindringendem Regenwasser und grottiger Beleuchtung, Eigenleben entwickelnden Sitzen und störrischen Klappfenstern - und nicht zu vergessen einem schier unerschöpflichen Füllhorn von immer wieder neuen lustigen Störungen, die mit einem nörgelig klingenden Summton per Bildschirm hereinkommen - herumärgert. Getriebeschläge, Gedröhne wie beim alten Uerdinger und eine völlig unnötige Enge (Breite: Nur 2,75m) runden als Schnittmenge das Sammelsurium der attraktiven Eigenschaften dieses "zeitgemäßen innovativen" Triebwagens ab. Wurden Fahrzeuge bei der Bundesbahn früher von Eisenbahnern entwickelt, und in Auftragslosen an die Industrie verteilt, schmeißt die Industrie heute ihren unausgegorenen, technisch überzüchteten und unzuverlässigen Schrott vor die Füße der EVUs und sagt: "Friß oder stirb!" - das Ergebnis sieht man allerorten: Alte Staatsbahnfahrzeuge sind gesuchte Second-Hand-Schlager, während der moderne Plastikschrott z.T. schon wieder den Weg alten Ei....äääh des gelben Sacks angetreten hat. Das beste Fahrzeug auf der OWW-Bahn ist in meinen Augen der VT72 - keine tausend Treppchen im Fahrgastraum, immer so temperiert, wie es sein soll, bequeme Sitze - und eigentlich KEINE Störungen.

Anschlüsse...naja, siehe oben....wenn wir nicht immer mal wieder nachfragen würden "Kommt der RE von Frankfurt (Köln, Siegen...) in den nächsten 3 Minuten?" hätten wir noch mehr verärgerte Reisende, die sich nach Alternativen umschauen würden. Und wir HABEN schon viele verloren...

Schlechter Fahrweg? Naja, nicht unbedingt schlecht, aber entgegen vollmundiger Versprechen von bereits verschiedenen und immer noch auf Erden verweilenden Politikdarstellern nach wie vor mit einer Reisegeschwindigkeit von 38-40 (bei längeren Kreuzungen eher 35) km/h. In der Zeit, in der ein Zug von Au nach Westerburg fährt, ist man mit dem Auto 3x da.


Also muß die Frage erlaubt sein, was denn nun am modernen Nahverkehr so viel besser geworden sein soll...
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Re: Modernisierung der Oberwesterwaldbahn

Beitragvon TroubadixRhenus » Sa 19. Nov 2016, 14:30

Es macht mich unglaublich traurig, was ich hier über diese einstmals schöne Strecke lesen muss. Ich bin sie ja nun bereits längere Zeit nicht mehr gefahren - weder als Fahrgast noch als Tf - aber viel verpasst habe ich wohl nicht.

Ein Bild aus schöneren Zeiten:

Bild

Ich kann und will mich einfach nicht daran gewöhnen, dass mit dem Schwindeletikett der "Modernisierung" soviel Bewährtes, Praktisches und auch Schönes schlicht zerstört wird, und man zu allem Hohn auch noch so tut, als wäre dies ein Naturgesetz.
Zuletzt geändert von TroubadixRhenus am Sa 19. Nov 2016, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Modernisierung der Oberwesterwaldbahn

Beitragvon Dieselpower » Sa 19. Nov 2016, 14:35

Ach ja, ich wollte ja auch vermelden, wenn es mal etwas positives zu berichten gibt....(aber nicht nur...siehe Ende des Beitrages)

Der BÜ in Langenhahn - wohlgemerkt eine völlig intakte und ziemlich störungsfrei arbeitende Anlage - wurde bereits eingestampft, und durch eine ultramoderne Anlage ersetzt, hierdurch halten sich jetzt die Verzögerungen in FLAH je nach Eifrigkeit des Fdl in Grenzen. Das EStw arbeitet auch halbwegs störungsfrei (auch wenn es insgesamt systembedingt träger beim Rangieren in FWBG zugeht), aber das "halbe Hauptgleis" 4 (heute Gleis 3) fehlt einfach.

Ach ja, doch nicht alles High Tech, was glänzt, die neuen Weichenheizungen am Nordkopf in Westerburg haben bei den ersten Flocken des Jahres letzte Woche bereits kläglich versagt - obwohl sie "OK" angezeigt wurden. Meine Meldung über Funk "Deine Weichenzungen sind schneebedeckt" wurde mit "Die werden bei mir aber in Ordnung angezeigt!" beantwortet. Ahja, das Wegsetzen des letzten Zuges gelang erst im zweiten Anlauf, und am nächsten Morgen war alles dicht.

Technik, die begeistert! Und was weiß denn schon ein doofer Lokführer vor Ort, wenn der Computer etwas anderes sagt?
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Re: Modernisierung der Oberwesterwaldbahn

Beitragvon Dieselpower » Sa 26. Nov 2016, 18:27

Und wieder Schwachsinn auf dem Westerwald....

Während nach wie vor Ingelbach - Gleis 2 (heißt eigentlich 3) und Kloster Marienthal bei Dunkelheit wegen fehlender Beleuchtung nicht mehr bedient werden, werden in Rotenhain gerade neue Lampen aufgestellt, und die - wohlgemerkt noch funktionierenden - alten dann vermutlich demontiert. Selbst die E-Installation (Erdkabel & Co.) wurde neu erstellt, anstelle die vorhandene zu nutzen. Ebenso konnte sich noch keiner erbarmen, die Schaltuhr in Unnau-Korb auf Winterzeit umzustellen, und so hält der letzte Zug auch stets im Finsteren...
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Hadamar: Außen- oder Mittelbahnsteig?

Beitragvon eta176 » Do 19. Apr 2018, 00:35

Stadt und Bahn verhandeln über Bahnsteig in Hadamar
18.04.2018 - Von ANKEN BOHNHORST-VOLLMER
Wie wird der geplante Neubau der Bahnhofsanlage aussehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich der
Magistrat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung.
Statt der Einrichtung von zwei (Außen-)Bahnsteigen fordert der Magistrat den Bau eines Mittelbahn-
steiges mit schienengleichem Übergang, um die „Attraktivität für die Bahnkunden zu erhalten“.

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_u ... 80,2963859

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Re: Modernisierung der Oberwesterwaldbahn

Beitragvon Dieselpower » Do 19. Apr 2018, 17:08

Ich dachte, das sei längst begonnen.... :o :roll:
Deutschland, quo vadis?
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
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