Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

jojo54
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Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

Beitragvon jojo54 » Di 20. Jun 2017, 19:19

Heute sah ich gegen 14:00 Uhr von der Strasse aus, dass alle Signale und Vorsignale in Rotenhain auf "HALT" standen und nicht durchgeschaltet waren.

Ist der Bahnhof z. Z. mit einem Fahrdienstleiter besetzt?

MfG
jojo54

Westerwälder 44
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Re: Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

Beitragvon Westerwälder 44 » Mi 21. Jun 2017, 09:59

Ab und zu kommt das mal vor, das dort ein FDL ist um die Signale zu bewegen bevor sie ganz einrosten.
So wie gestern
Hier könnte eine Signatur sein

jojo54
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Re: Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

Beitragvon jojo54 » Mi 21. Jun 2017, 10:33

Danke für die Info.

MfG
jojo54

Westerwälder 44
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Re: Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

Beitragvon Westerwälder 44 » Do 28. Sep 2017, 16:35

Das Schicksal vom Bahnhof Rotenhain ist besiegelt
An den nächsten beiden Wochenenden wird die Strecke zwischen Altenkirchen und Westerburg Sa. und So. komplett gesperrt.
Rückbau der Weichen mit Lückenschluss und Fällung der Formsignale in Rotenhain.
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Rückbau mit Lückenschluss der Awanst Adrian bei Enspel
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sowie mehrere kleinere Baustellen zwischen Altenkirchen und Westerburg

Gruß Karl-Heinz
Hier könnte eine Signatur sein

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212 096
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Re: Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

Beitragvon 212 096 » Do 28. Sep 2017, 17:56

Der Schütz-Zug hatte heute Ausfall! Der freundliche Fdl in Altenkirchen sagte mir, daß am Wochenende alles was im Bahnhof Rotenhain nicht mehr "gebraucht" wird, zurückgebaut wird. Signaltechnisch ist der Bahnhof schon länger durchgeschaltet und eigentlich nur noch Haltepunkt. Am Wochenende wird jetzt alles entfernt, was nicht mehr gebraucht wird. Da habe ich mir gedacht, ich schaue mir das alles nochmal an, auch weil ich selber noch nie dort war.

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Das Bahnhofsgebäude hat schon etwas!

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Die Bagger und das Material stehen bereit.

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Es gab richtig viele Gleise hier und mindestens einen Anschluß.

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Vielleicht hat jemand Bilder von früher....?

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Kleine Signalkunde.

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Der GSMR Mast steht vorbildlich...es gibt aber als Entschädigung noch Telegrafenmasten!

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Was jetzt ganz genau am Wochenende passiert, weiß ich nicht.

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Das Einfahrvorsignal von Hachenburg kommend.

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Relikte.

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Das Einfahrsignal.

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Nachschuss.

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Diese Leuchte sollte ins Museum!

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Der Anschluß zum Schotterwerk? Oder war dort etwas anderes?

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Ganz altes Schild! Von vor 1969, danach war der Führerstand der Lok nämlich zu.

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Überflüssig.

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Die nächste RB kommt den Berg hoch.

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Viele Datails.

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Mit diesen beiden Bildern beende ich meinen kleinen Rundgang im Bahnhof.

Ciao.

jojo54
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Re: Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

Beitragvon jojo54 » Do 28. Sep 2017, 19:18

Sehr schöne Motive, vielen Dank für die Einstellung hier im Forum.

Ich selbst habe jede Menge Dias von Rotenhain, die ich aus Zeitgründen noch nicht digitalisert habe. Da war bis in die neunziger Jahre durch die Schotterabfuhr, den Holzumschlag und den Landhandel jede Menge los. Leider alles Geschichte.

MfG
jojo54

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Re: Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

Beitragvon töff-töff » Do 28. Sep 2017, 20:59

212 096 hat geschrieben:Der Anschluß zum Schotterwerk? Oder war dort etwas anderes?


Guckst Du hier

https://stoeffelpark.de/de/
Grüße aus Bendorf

Martin

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Re: Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

Beitragvon Dr. NE » Do 28. Sep 2017, 21:54

Bild Bild Bild Bild Bild

eta176
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Rotenhain ist nur noch Haltepunkt

Beitragvon eta176 » Mo 9. Okt 2017, 16:10

Ganze Arbeit geleistet haben die beauftragten Mitarbeiter der verschiedenen Firmen über das Wochenende der Totalsperrung.
Das ehemalige Kreuzungsgleis und die beiden bereits seit längerem festgelegten Weichen wurden entfernt und Lückenschlüsse
hergestellt. Neben dem Form-Vorsignal (aus Richtung Enspel) wurden auch die sechs Form-Hauptsignale demontiert und deren
Masten jeweils in der Mitte mit einem Schweißbrenner transportgerecht zerschnitten.

Auch im ehem. Anschluss Adrian wurde die zu den Schotter-Verladeanlagen führende Weiche mit einem Lückenschluss beseitigt.
Dabei musste "selbstverständlich" auch die Wellblechbude mit den signaltechnischen Einrichtungen beseitigt werden :evil:

jojo54
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Re: Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

Beitragvon jojo54 » Mo 9. Okt 2017, 19:59

Danke für diese unschönen Informationen.

Das war ja wohl abzusehen, wenn man sich die Bilder von unserem Forums-Mitglied 212 096 genauer betrachtet.

MfG
jojo54

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Dieselpower
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Re: Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

Beitragvon Dieselpower » Di 10. Okt 2017, 10:47

Und wieder eine Option weniger - hier hätte man mit überschaubarem Aufwand eine Kreuzungsmöglichkeit auf der betrieblich mittlerweile arg gerupften Strecke herstellen können. Ich fasse mal kurz zusammen:
- Westerburg: Dank EStw-Umbau eines "halben" Hauptgleises beraubt und dank bescheuerter Takte sind die verbliebenen zwei Hauptgleise nahezu ständig besetzt
- Langenhahn: Durch Rückbau nur noch ein Ausweichgleis betrieblich nutzbar. Gleislänge? Hm, ich würde es "übersichtlich" nennen...
- Rotenhain: Zug abgefahren, s.o.
- Nistertal BM (ehem. Erbach/Ww.): Wer weiß, wann hier die gelbe Gefahr anrückt

Durch dieses Nadelöhr noch einen Zug des Gelegenheitsverkehrs (nach aktueller DB-Spreche nennt man heute Sonderzüge so :roll: ) hindurch zu bekommen, wird zusehends schwieriger. Aber sollte wieder einer daher kommen, bin ich gespannt, ob der Fahrplan - wie so oft in jüngerer Vergangenheit - eine Kreuzung in Rotenhain vorgibt.... :lol:

Es wäre eigentlich einfach nur noch lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre....
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Re: Frage zum Bahnhof Rotenhain (KBS 461)

Beitragvon Notfallmanager » Di 10. Okt 2017, 11:40

Leider muss ich Dieselpower beipflichten. Nicht nur in Rotenhain wird es bei Sonderzügen künftig "Luftkreuzungen" und damit Verstöße gegen das sog. "Schneideverbot" aus den frühen siebziger Jahren bei der Fahrplankonstruktion geben. Aktuell werden regelmäßig immernoch Kreuzunge in Frickhofen konstruiert und diesen Bahnhof gibt es seit 12 Jahren nicht mehr. Das ist halt das Ergebnis der Honky-Tonk-Show, wenn man Leute in einem Beruf arbeiten lässt, den sie niemals gelernt haben.

Die Auflösung des Bahnhofs Nistertal ist spätestens bei der Sanierung der mächtigen Straßenunterführung fällig. Mehr wie 2 Gleise (wenn überhaupt) wird diese Unterführung nicht mehr unterqueren. Und wozu braucht es dort noch einen Zugbildungsbahnhof? Alle Anschlüsse sind platt und kein Güterverkehr mehr in Aussicht, es sei denn, ein privates EVU würde dorthin seinen Betriebsmittelpunkt inkl. Instandhaltung verlagern. Aber wer sollte das tun?


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