Unterschriften-Aktion gegen nächtlichen Güterverkehr

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Dieselpower
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Re: Unterschriften-Aktion gegen nächtlichen Güterverkehr

Beitragvon Dieselpower » So 20. Aug 2017, 19:22

Ich habe mich schon immer gefragt, wofür auf dieser Strecke der Stundentakt über den ganzen Tag eingeführt wurde. Ein sauberer 2-Std.-Takt mit Verdichtung in der HVZ hat da immer völlig ausgereicht.
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Rolf
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Re: Unterschriften-Aktion gegen nächtlichen Güterverkehr

Beitragvon Rolf » Mo 21. Aug 2017, 08:54

Dieselpower hat geschrieben:Ich habe mich schon immer gefragt, wofür auf dieser Strecke der Stundentakt über den ganzen Tag eingeführt wurde. Ein sauberer 2-Std.-Takt mit Verdichtung in der HVZ hat da immer völlig ausgereicht.

Ein Stundetakt wird vom Publikum aber besser angenommen. Man kann sich die Zeiten besser merken und es bietet mehr Flexibilität und bei Planänderungen deutlich weniger Verlust. Wenn ich, sagen wir mal, Auf der Arbeit eine halbe Stunde länger arbeiten muss oder beim Arzt oder beim Einkauf eine halbe Stunde länger brauche als für die Rückfahrt geplant, kommt der nächste Zug in eine halbe Stunde später. Beim Zweistundentakt warte ich 1 1/2 Stunden, also dreimal so lange. Das tut dann schon richtig weh und vertreibt die Kunden (zum Auto). Die DB solle lieber eine bessere Infrastruktur (mehr Kreuzungsmöglichkeiten) vorhalten. Das ist für alle Belange die bessere Lösung. Man sollte nicht am falschen Ende sparen.

jojo54
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Re: Unterschriften-Aktion gegen nächtlichen Güterverkehr

Beitragvon jojo54 » Mo 21. Aug 2017, 11:34

Dieselpower hat geschrieben:Ich habe mich schon immer gefragt, wofür auf dieser Strecke der Stundentakt über den ganzen Tag eingeführt wurde. Ein sauberer 2-Std.-Takt mit Verdichtung in der HVZ hat da immer völlig ausgereicht.


Dieselpower hat Recht. In letzter Zeit habe ich als Autobesitzer mehrfach tagsüber die Triebwagen der Unterwesterwaldbahn genutzt.
In der Regel wiesen diese eine beängstigende Leere auf. Vor allem auch am Wochenende.

Da muss man sich fragen wie lange es dauert, bis der Zweckverband reagieren wird.

MfG
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Re: Unterschriften-Aktion gegen nächtlichen Güterverkehr

Beitragvon Der Mogendorfer » Mo 21. Aug 2017, 14:34

Der Nachteil der Unterwesterwaldbahn ist auch ganz einfach dass man, in einer halbwegs akzeptablen Zeit "nur" nach LM kommt. Mich persönlich und die meisten aus meinem Umfeld zieht es aber zum einkaufen etc. nach Koblenz, sprich an den Rhein. Von Montabaur oder gar Siershahn würde doch niemand der ein Auto samt Führerschein besitzt per Bahn nach KO fahren. Und wer muss schon nach Girod, Steinefrenz etc. Da würde ich die Brex definitiv öfters benutzen als die Unterwesterwaldbahn, aber leider...
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Dieselpower
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Re: Unterschriften-Aktion gegen nächtlichen Güterverkehr

Beitragvon Dieselpower » Mo 21. Aug 2017, 21:29

Außerdem klappt in LM der Umstieg nicht, der Koblenzer fährt im selben Moment ab, wo der Siershahner rein kommt, und das dank Stundentakt IMMER! Super Einrichtung, dieser Stundentakt!
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Re: Unterschriften-Aktion gegen nächtlichen Güterverkehr

Beitragvon Rolf » Mo 21. Aug 2017, 22:53

Dieselpower hat geschrieben:Außerdem klappt in LM der Umstieg nicht, der Koblenzer fährt im selben Moment ab, wo der Siershahner rein kommt, und das dank Stundentakt IMMER! Super Einrichtung, dieser Stundentakt!

Das ist natürlich Mist. Aber dann ist die Abstimmung im Fahrplan das Problem, nicht der Stundentakt an sich. Andernorts klappt das mit dem Rheinland-Pfalz-Takt und den Anschlüssen nach meinen Erfahrungen deutlich besser als zuvor, jedenfalls in meinem "Revier" (Rhein-Mosel-Saar).

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Holper-Takt und planmäßig vergeigte Anschlüsse

Beitragvon eta176 » Di 22. Aug 2017, 20:50

Rolf hat geschrieben:
Dieselpower hat geschrieben:Außerdem klappt in LM der Umstieg nicht, der Koblenzer fährt im selben Moment ab, wo der Siershahner rein kommt, und das dank Stundentakt IMMER! Super Einrichtung, dieser Stundentakt!

Das ist natürlich Mist. Aber dann ist die Abstimmung im Fahrplan das Problem, nicht der Stundentakt an sich. Andernorts klappt das mit dem Rheinland-Pfalz-Takt und den Anschlüssen nach meinen Erfahrungen deutlich besser als zuvor, jedenfalls in meinem "Revier" (Rhein-Mosel-Saar).

Auf der Uww-Bahn gibt es keinen "gut merkbaren" Stundentakt, da sich die Taktzeiten mehrfach am Tag ändern. An Sonn- und Feiertagen
gibt es mittags eine planmäßige Drei-Stunden-Lücke = LM ab 11:53 und 14:54, in der Gegenrichtung gibt es den mehrfachen Wechsel von
Ein- auf Zwei- oder gar keinen Takt . An den Werktagen wurde u.a. mehrfach geschoben, weil es sonst mit den Schulen in MT nicht geklappt
hätte. Die Anschlüsse in Limburg müssten auf die Frankfurter und Gießener Züge ausgerichtet werden, heißt es. Doch weshalb die Übereck-Verbindungen von RLP nach RLP dem rheinland-pfälzischen Zweckverband offenbar "am Arsch vorbeigehen", habe ich bis heute nicht begrif-
fen, zumal es oft nur wenige Minuten sind und die Züge im Limburger Gleisvorfeld aneinander vorbeifahren. Das geht ja schon seit dem
Beginn der Vectus-Ausschreibung (2004) so. Würde der Herr Verbandsdirektor an der Lahn und nicht in Trier wohnen, wäre wohl einiges
anders und besser. Dann hätten wir wahrscheinlich schon lange einen 7-Tage-SPNV im Stundentakt zwischen Aarbergen und Limburg und
vernünftige Anschlüsse nicht ausschließlich zum RMV-Gebiet, aber es gäbe dann auch keine reaktivierte Weststrecke in Trier 8)

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Re: Unterschriften-Aktion gegen nächtlichen Güterverkehr

Beitragvon Dieselpower » Mi 23. Aug 2017, 18:10

Wiiiieee? Unterstellst Du da einer öffentlichen Person etwa nicht ganz uneigennütziges Handeln? Ja, wo gibt's denn sowas?

Heißt das etwa, daß an der Sieg z.B. kein solcher Vogel wohnt, weil hier immer noch der Talent2-Schrott fährt? :D
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Re: Unterschriften-Aktion gegen nächtlichen Güterverkehr

Beitragvon Mattias » So 8. Okt 2017, 15:55

Gerade bei NNP online entdeckt:

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_u ... 80,2789445

Gruß
Mattias


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