Brexbachtalbahn

jojo54
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Re: Brexbachtalbahn

Beitragvon jojo54 » Fr 3. Feb 2017, 09:51

In Ergänzung zu dem SWR.3.-Beitrag hier noch ein Artikel in der Rhein-Zeitung vom 03.02.2017.

Dieser ist nur gegen Bezahlung lesbar. Den Link stelle ich trotzdem mal ein.

http://www.rhein-zeitung.de/region/loka ... 04541.html

MfG
jojo54

Ulrich Neumann
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Re: Brexbachtalbahn

Beitragvon Ulrich Neumann » Fr 3. Feb 2017, 20:07

auch in den DSO News eine Diskussionsrunde zu diesem Thema.
Seit 2013 Bildspender für die JS-Eisenbahnstiftung mit Schweizer Motiven und ab 2018 mit Deutschen Motiven u.a. Brohltalbahn.

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reinout
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Re: Brexbachtalbahn

Beitragvon reinout » Fr 3. Feb 2017, 23:37

Ich stelle die DSO link mal ein. Das Antwort von 'tom47' verdeutlicht für mich einiges:

um hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen:
Die Straße ist vor etlichen Jahren gebaut worden, um die Bendorfer Innenstadt vom Straßenverkehr zu entlasten und gleichzeitig Gewerbegebiete anzuschließen. Vor dem Hintergrund, dass die Bahnstrecke damals schon nicht mehr betrieben wurde, (aber gewidmet und über Trassensicherung geschützt) wurde sich darauf vertraglich geeinigt, dass die Stadt Bendorf für den Fall der Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke alle Kosten zu tragen habe falls ein Bahnübergang mit Ausnahmeregelung genehmigt würde. Ansonsten bleiben Verzicht auf die Straße über das Gleis oder Überführungsbauwerke, wobei nur eine Straßenüberführung möglich ist, da die Bahnstrecke weniger Meter neben der Überquerung unter einer vierspurigen Schnellstraße führt. Der letzte Verkehrsminister hätte eine solche Genehmigung auch durchgewunken, der jetzige FDPler-Minister allerdings nicht - zumal er natürlich auch vom Bendorfer Bgm Kessler entsprechend mit Informationen in seinem Sinne gefüttert wurde.


Reinout

schotter
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Re: Brexbachtalbahn

Beitragvon schotter » Sa 4. Feb 2017, 01:17

Erledigt.
Gruß Schotter.
Zuletzt geändert von schotter am So 16. Apr 2017, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.

schotter
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Beitragvon schotter » Mo 6. Feb 2017, 15:14

Erledigt.
Gruß Schotter.
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jojo54
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Re: Brexbachtalbahn

Beitragvon jojo54 » Mo 6. Feb 2017, 19:19

Danke für den Link.
Das sieht wirklich nicht gut aus.

MfG
jojo54

schotter
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Beitragvon schotter » Di 7. Feb 2017, 11:22

Erledigt.
Gruß Schotter.
Zuletzt geändert von schotter am So 16. Apr 2017, 10:43, insgesamt 2-mal geändert.

schiebu
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Re: Brexbachtalbahn

Beitragvon schiebu » Mi 8. Feb 2017, 09:11

Der Koalitionsvertrag der "Ampel-Regierung", auch von der FDP unterzeichnet, ist eine klare Botschaft pro Brexbachtalbahn. Da sollte das zuständige Ministerium jetzt handlungsorientiert an der Umsetzung arbeiten. Im Wortlaut: "Die sogenannten NE-Bahnen sind ein wichtiger touristischer Faktor. Wir unterstützen Reaktivierungsprojekte im Rahmen der bestehenden Förderrichtlinien überall dort, wo die Kommunen bereit sind, sich finanziell zu engagieren. Dies betrifft beispielsweise die Wieslauterbahn, die Zellertalbahn, die Eifelquerbahn, die Hochwaldbahn oder die Brexbachtalbahn. Im Übrigen gilt weiterhin der Grundsatz: Trassensicherung vor Entwidmung". Demnach müsste das FDP-Ministerium dafür Sorge tragen, dass ein später gebauter Auto-Kreisel einer Bahn-Trassensicherung und einer potentiellen Reaktivierung nicht im Wege steht - selbst dann, wenn kommunaler Widerstand zukunftsfähige Mobilitätsprojekte ausbremsen möchte.

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Re: Brexbachtalbahn

Beitragvon Westeifelbahner » Do 9. Feb 2017, 13:11

schiebu hat geschrieben:Der Koalitionsvertrag der "Ampel-Regierung", auch von der FDP unterzeichnet, ist eine klare Botschaft pro Brexbachtalbahn. Da sollte das zuständige Ministerium jetzt handlungsorientiert an der Umsetzung arbeiten. Im Wortlaut: "Die sogenannten NE-Bahnen sind ein wichtiger touristischer Faktor. Wir unterstützen Reaktivierungsprojekte im Rahmen der bestehenden Förderrichtlinien überall dort, wo die Kommunen bereit sind, sich finanziell zu engagieren. Dies betrifft beispielsweise die Wieslauterbahn, die Zellertalbahn, die Eifelquerbahn, die Hochwaldbahn oder die Brexbachtalbahn. Im Übrigen gilt weiterhin der Grundsatz: Trassensicherung vor Entwidmung". Demnach müsste das FDP-Ministerium dafür Sorge tragen, dass ein später gebauter Auto-Kreisel einer Bahn-Trassensicherung und einer potentiellen Reaktivierung nicht im Wege steht - selbst dann, wenn kommunaler Widerstand zukunftsfähige Mobilitätsprojekte ausbremsen möchte.

Eben. Das ist doch das Wesen eines Koalitionsvertages, dass man es so oder so lesen kann... Ich lese dort, dass man Reaktivierungsprojekte nur fördern will, wo Kommunen die Förderrichtlinien erfüllen und sich finanziell entsprechend beteiligen wollen. Sonst NICHT. Errechnet das Land, dass die Kosten aufgrund des Sanierungsbedarfs einer Strecke (Efq) oder des Neubaus eines Kreuzungsbauwerks (Brex) "leider" sehr hoch sind, und "will" sich die Kommune deshalb nicht mehr finanziell im festgelegten Anteil beteiligen, kann sich das Land auf den Koalitionsvertrag berufen, dass für den Fall auch keine Reaktivierung vereinbart ist. Die Landtagsabgeordneten können so im Wahlkreis ihr Gesicht wahren, weil schließlich die Kommune Schuld sei, und die Kommune auf das Land schimpfen. So läuft die Politik.
Gruß Westeifelbahner

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Beitragvon schotter » Do 9. Feb 2017, 13:31

Erledigt.
Gruß Schotter.
Zuletzt geändert von schotter am So 16. Apr 2017, 10:42, insgesamt 1-mal geändert.

jojo54
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Re: Brexbachtalbahn

Beitragvon jojo54 » Do 9. Feb 2017, 20:04

Danke für den Link.
Den "schwarzen Peter" in RLP haben die Kommunen. Wenn die nicht zahlen wollen oder können, sind alle historischen Bahnprojekte sehr schnell zum scheitern verurteilt. Das Land versteckt sich hinter dem Fördertopf, mehr nicht.

MfG
jojo54

Jörn
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Re: Brexbachtalbahn

Beitragvon Jörn » Sa 11. Feb 2017, 22:25

Hallo,
der "Fehler" lag schon in der Verbauung der eigentlich geschützten Bahnstrecke und der vertraglich zugesicherte Möglichkeit, durch Ministererlass eine Wiederinbetriebnahme unmöglich zu machen. So wurde der Schutz der Trasse ausgehebelt.
Gruß, Jörn


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