Hunsrückquer- und Hochwaldbahn

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Pablo
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Pablo » Mo 14. Dez 2015, 17:19

Landräte Eibes und Schartz wollen lieber die Eisenbahn als den Radweg

http://volksfreund.de/nachrichten/regio ... 04,4391743

Horst Heinrich
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Horst Heinrich » Mi 16. Dez 2015, 13:28

"Der Trier-Saarburger Landrat macht sein Unverständnis deutlich, dass ausgerechnet "an den Enden der Hunsrückbahnlinie, wo es jeweils eine Anbindung an den SPNV und die großräumigen Bahnnetze gibt, der Abbau des mittleren - verbindenden - Teils verlangt wird".
(aus dem Pressebericht).

Die politischen Mandatsträger scheinen sich endlich die Argumentation in diesem Forum zueigen gemacht haben. Ich bin einigermaßen erstaunt, aber doch positiv überrascht.

Hans Dungers neurotische Aktivitäten gegen die Bahn und jeden Meter Gleis nehmen langsam gemeinschädliche Dimensionen an - man sollte mal überlegen, welche Therapien die moderne Medizin gegen diese Paranoia zu bieten hat, im Forum sammeln und ihm zu Weihnachten einen Gutschein für einen Klinikaufenthalt spendieren.
Vielleicht sind auch Mama und Papa froh, wenn der Bub nach 64 Jahren mal ein paar Tage außer Haus ist. :mrgreen:
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.

jojo54
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon jojo54 » Do 17. Dez 2015, 14:08

Horst Heinrich hat geschrieben:
Hans Dungers neurotische Aktivitäten gegen die Bahn und jeden Meter Gleis nehmen langsam gemeinschädliche Dimensionen an - man sollte mal überlegen, welche Therapien die moderne Medizin gegen diese Paranoia zu bieten hat, im Forum sammeln und ihm zu Weihnachten einen Gutschein für einen Klinikaufenthalt spendieren.
Vielleicht sind auch Mama und Papa froh, wenn der Bub nach 64 Jahren mal ein paar Tage außer Haus ist. :mrgreen:


Ein Freund von Herrn Dunger bin ich wirklich nicht.

Aber solche Kommentare sind doch peinlich.

Was will man denn damit erreichen ???

Kein anderer hier im Forum trifft solche Aussagen.

Nachdenklich

jojo54

JK
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon JK » Di 22. Dez 2015, 14:17

Typisches inhaltloses Marketingspeak: Man braucht nur einige Wörter auszutauschen dann kann man den grössten Teil des Artikels auch auf Persil oder Aral anwenden....

Horst Heinrich
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Horst Heinrich » Di 22. Dez 2015, 15:14

JK hat geschrieben:Typisches inhaltloses Marketingspeak: Man braucht nur einige Wörter auszutauschen dann kann man den grössten Teil des Artikels auch auf Persil oder Aral anwenden....


Beide Daumen hoch für dieses geniale Resümee! :lol:
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.

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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon jojo54 » Do 31. Dez 2015, 10:25

Im Trierischen Volksfreund, Teilausgabe Hunsrück, vom 30.12.2015 steht wieder mal etwas zum Erhalt der Hunsrückbahn.
Eigentlich keine wirklichen Neuigkeiten.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 79,4404444

MfG
jojo54

Rolf
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Rolf » Mo 11. Jan 2016, 08:11

Der Artikel ist zwar schon etwas älter, war aber bisher hier noch nicht zu lesen: Ryanair kürzt am Hahn trotz höherer Auslastung (und insgesamt mehr Passagieren):
http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 06,4398498
Keine guten Nachrichten für eine mögliche Reaktivierung Langelonsheim-Hahn.

Horst Heinrich
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Horst Heinrich » Mo 11. Jan 2016, 14:46

Rolf hat geschrieben:Der Artikel ist zwar schon etwas älter, war aber bisher hier noch nicht zu lesen: Ryanair kürzt am Hahn trotz höherer Auslastung (und insgesamt mehr Passagieren):
http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 06,4398498
Keine guten Nachrichten für eine mögliche Reaktivierung Langelonsheim-Hahn.


Hunsrücker und Politik wären gut beraten, sich von der Bindung Hahn - Bahnreaktivierung zu verabschieden, sondern die Strecke als wichtige und unabdingbare öffentliche Verbindung der Boomregion Rhein-Main mit der demographisch extrem schwächelnden Hunsrückregion zu begreifen.

Keine 50 km Luftlinie von hier werden z.B. die Baulandpreise immer unerschwinglicher, in Schwabenheim hat unlängst ein Verwandter aus den vor 30 Jahren ererbten Obstfeldern (Wert 1982: 7.800 DM) nach Abzug der Erschließungskosten 1,6 Millionen Euro Verkaufserlös als Bauland erzielt.

Entlang der Hunsrückbahn hätte man für dieses Bauland gerade einmal 100.000 Euro (qm 18,00 €) bekommen, entlang der Selz liegen wir hier schon bei 300 €/qm.
Der Hunsrück könnte also von einer guten ÖPNV-Anbindung Richtung Mainz-Frankfurt nur profitieren.

Da geben mir inzwischen sogar viele "Eingeborene" recht, die -ob als Privatmann oder Mandatsträger- zwischen Rhein, Mosel und Nahe auf vielen zehntausend Quadratmetern erschlossener Wohn- und Gewerbefläche "sitzen bleiben", für die die Nachfrage seit Jahren beharrlich ausbleibt.
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Westeifelbahner » Mo 11. Jan 2016, 16:31

Wenn man den Thread liest, dann wird aber doch auch hier immer wieder der Zusammenhang betont. Zum Beispiel hier:
Rolf hat geschrieben:Der Artikel ist zwar schon etwas älter, war aber bisher hier noch nicht zu lesen: Ryanair kürzt am Hahn trotz höherer Auslastung (...) Keine guten Nachrichten für eine mögliche Reaktivierung Langelonsheim-Hahn.

Ich hätte bei diesem Artikel nicht an die Bahn gedacht... Wenn manche Landespolitiker hier Zusammenhänge sehen wollen, sollen sie es tun. Wer öfter mal vom Hahn fliegt und nicht weiß, wo er sein Auto in der Zeit lassen soll, wird sich solche Gedanken machen.
Ich persönlich halte einen Flughafen für den SPNV (!) für recht irrelevant. Die Fahrgäste müssten mit dem SPNV zur Arbeit, zum Einkauf, zur Schule, zum Arzt oder sonst wohin kommen können - sogar so, dass sie nicht auf einen Pkw angewiesen sind. Entweder will man das oder eben nicht...

Gruß Westeifelbahner

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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Rolf » Mo 11. Jan 2016, 19:09

Horst Heinrich hat geschrieben:...Hunsrücker und Politik wären gut beraten, sich von der Bindung Hahn - Bahnreaktivierung zu verabschieden...

Das finde ich auch. Ich glaube aber nicht, dass sich die Politik aufraffen wird, die Strecke ohne den erhofften Verkehr zum Hahn zu reaktivieren. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, denn ein Zubringer zur Metropolregion Rhein/Main erscheint mir auch sinnvoll.

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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Horst Heinrich » Mo 11. Jan 2016, 19:34

Der Hahn hat im 23.Jahr seines Bestehens als Zivilflughafen unter sozialistischer Regie inzwischen genau soviel Steuermittel verschlungen wie der Nürburgring oder der Hochmoselübergang, ohne auch nur annähernd eine Amortisierung der Gelder zu erzielen oder sie je zu erreichen.

Ich werde mich schon jetzt gebührend auf die 25-Jahr-Feier des VEB Hahn vorbereiten und sammele ab sofort Wein- und Sektspenden für die Party 2018 im kleinen Kreis.

Alle genannten drei Projekte werden in diesem Jahr die 1-Milliarden-Subventions-Marke erreichen - eine signifikante Bilanz einer Landesregierung, die es nie gelernt hat aus einem Euro mal zumindest 1,03 € zu machen, sondern immer nur aus 1 € 0,40 Cent, selbstredend bei einer Vollversorgung der dilettantischen Protagonisten.

Aber das ist nicht das Forum für Landespolitik, ich bin jedoch hier auf der sicheren Seite und hole mir gewissermaßen Helmut Schmidt als "Kronzeugen":

"Ehrlichkeit verlangt nicht, dass man alles sagt, was man denkt. Ehrlichkeit verlangt nur, dass man nichts sagt, was man nicht auch denkt."

Ich bin also so frei, das zu denken, was ich sage.
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Westeifelbahner » Mo 11. Jan 2016, 19:55

Rolf hat geschrieben: Ich glaube aber nicht, dass sich die Politik aufraffen wird, die Strecke ohne den erhofften Verkehr zum Hahn zu reaktivieren. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, denn ein Zubringer zur Metropolregion Rhein/Main erscheint mir auch sinnvoll.

Warum "belehren"?
Mein Plädoyer ist lediglich, dass man doch als Befürworter eines SPNV nicht auch noch auf den Zug...äh...Flieger aufspringen muss. Ich sage mal so: Die Reaktivierung des SPNV wird aus meiner Sicht (hoffentlich nur) dann kommen, wenn sich engagierte Menschen erfolgreich für ein sinnvolles Konzept einsetzen, was die Hunsrückquerbahn nicht auf eine Anfahrtspiste der in die weite Welt fliegenden Urlauber reduziert... Ganz unabhängig davon, wie sich der Flughafen entwickelt. Das Thema überlasse ich da doch lieber den Flugzeugforen...
Ich bin bei dem Thema aber auch vielleicht vorbelastet (Stichworte: China, Bitburg Airport, Bahnstrecke - wenn Politik auf Realität trifft).
Gruß Westeifelbahner


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