Hunsrückquer- und Hochwaldbahn

Axel kron
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Axel kron » Do 28. Jan 2016, 19:29

jojo54 hat geschrieben:Provozierender geht es nicht.
Kopie eines Leserbriefes von Herrn Dunger aus der Rhein-Zeitung, Teilausgabe Rhein-Hunsrückkreis, vom 27.01.2016.

MfG
jojo54

Leserbrief

Hunsrückquerbahn Eisenbahnfreunde schneiden die Trasse frei.

„Baukosten für Radweg reduziert“

Die RHZ berichtete über den ehrenamtlichen Freischnitt der Bahntrasse westlich von Morbach durch die Eisenbahnvereine „Pro Hochwald- und Hunsrückbahn“ und „Historische Eisenbahn Hunsrück“. Ich betrachte diesen selbstlosen Arbeitseinsatz als letzten Dienst an der Hunsrückquerbahn vor dem Bau des Radweges Büchenbeuren – Türkismühle. Die Baukosten für diesen Bahntrassenradweg werden durch die Arbeit der Eisenbahnfreunde merklich reduziert. Dafür gebührt den Ehrenamtlichen unser aller Dank.

Dr. Hans Dunger, Kreistagsmitglied, Kirchberg
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Mittwoch, 27. Januar 2016, Seite 21 (0 Views)



Also, wenn ich richtig lese, geht es um nen Radweg zwischen Büchenbeuren und Türkismühle. Und nicht um die Strecke Lalo-Büchenbeuren-Hermeskeil-Türkismühle.

Gruß Axel

jojo54
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon jojo54 » Do 28. Jan 2016, 19:37

Bekanntlich werden die Beiträge hier im Forum auch von der Lokalpolitik, der örtlichen Presse und Aussenstehenden gelesen.

Aus diesem Grund sollte man mit pauschalen Aburteilungen, den gegenseitigen Schuldzuweisungen und dem rumhacken auf bestimmten Personen etwas vorsichtig sein und statt dessen mal Ursachenforschung betreiben, warum das alles so gekommen ist. Davon liest man hier kaum etwas. Stattdessen wird von bestimmten Mitgliedern immer gleich losgepoltert. Sachliche Kritik ist gerechtfertigt, aber nicht Aussagen, die unter die Gürtellinie- oder die weit über das eigentliche Maß hinaus gehen. Damit bekommt man auf der Hunsrück-Querbahn oder der Hochwaldbahn nicht einen Zug zum fahren.

Ferner lassen einige Beiträge von Horst und Ivie hier in diesem Thread erkennen, dass bei den sich bemühenden Eisenbahnfreunden und Einzelpersonen nicht immer die gewünschte Einigkeit vorhanden ist. Auch das dürfte nicht gerade förderlich sein.

Nachdenkliche Grüße

jojo54

jojo54
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon jojo54 » Do 28. Jan 2016, 20:22

ivie0810 hat geschrieben:
Ferner lassen einige Beiträge von Horst und Ivie hier in diesem Thread erkennen, dass bei den sich bemühenden Eisenbahnfreunden und Einzelpersonen nicht immer die gewünschte Einigkeit vorhanden ist. Auch das dürfte nicht gerade förderlich sein.


Warum darf es nicht möglich mit verschiedenen Ansätzen an ein Thema heranzugehen.

Unsere Haltung ist bekannt und daher sehen wir unsere Aufgabe die verkehrspolitische Thematik darzulegen.

Wir können nicht an jedem Wochenende 200 Km in den Hunsrück und zurück fahren um Gleise freizuschneiden oder 300 Km nach Emmelshausen ins Museum.

Dieses haben wir aber schon immer so erklärt.

Dass sich die Zielsetzung eines der Vereine gewandelt hat, konnten wir nicht verhindern und so hatten wir uns entschlossen, uns wieder mehr um den Aspekt der Gesamterhaltung zu kümmern.

Was soll denn nun so verwerflich daran sein!??!


Daran ist nichts verwerfliches. So war das auch von mir nicht gemeint, sorry.

Mir fällt halt auf, dass sehr oft das Wort "Morbach" fällt und das nicht unbedingt positiv.

jojo54

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töff-töff
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon töff-töff » Do 28. Jan 2016, 21:25

schimi hat geschrieben:

Sorry an alle anderen für diesen Ton, aber langsam gehen mir die persönlichen Beleidungen von Horst gewaltig auf Nerven.


Danke Schimi, da bist Du nicht alleine. Gehr mit genauso.
Grüße aus Bendorf

Martin

JK
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon JK » Do 28. Jan 2016, 21:39

Also ich sehe keine persönlichen Beleidigung von irgendjemandem! Nur halt ein bisschen provokative Auschmückung eines doch reellen Zustandes....

Rolf
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Rolf » Do 28. Jan 2016, 22:15

Ich sehe das auch entspannt; wer austeilt (Herr Dunger), muss auch einstecken können. Wenn hier jemand beleidigt, dann zunächst mal allen anderen voran der Herr Dunger, der die ehrenamtlich (!) tätigen Eisenbahnfreunde öffentlich (!) als Deppen bzw. nützliche Idioten hinstellt. DAS ist für mich unterste Schublade und zutiefst beleidigend. Über entsprechende (zweifelsohne grenzwertige) Reaktionen hier im Forum muss man sich dann nicht wundern. Mehr noch, ich halte sie für gerechtfertigt.

Horst Heinrich
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Horst Heinrich » Do 28. Jan 2016, 23:17

jojo54 hat geschrieben:... und statt dessen mal Ursachenforschung betreiben, warum das alles so gekommen ist. Davon liest man hier kaum etwas. ...

Darüber war hier schon viel zu lesen, allerdings muß man sich die Fakten leider in verschiedenen Threads zusammensuchen.

Vielleicht nur soviel:
Ich versuche immer, obgleich Eisenbahnfan und -befürworter "alter Schule", der sich auch durchaus zwischen Langenlonsheim und Türkismühle über den Hunsrück noch ein Betriebsverfahren auf Basis der 1960er Jahre nicht nur vorstellen, sondern seine nationalökonomisch stimmige Gesamtbilanz nachweisen könnte - selbst eine "Beamtenbahn" käme hier noch sehr gut weg-, mich in die Wahrnehmung des Normalbürgers zu versetzen.

Zudem bin ich selbst auch ein Stück weit "Hunsrücker Normalbürger", der z.B. ganz klar auf das Auto fixiert ist, ja sein muß, da man sich ohne Auto hier auf den Dörfern noch nicht einmal Brot und Butter für das tägliche Überleben besorgen könnte.

Und aus Sicht dieses Hunsrücker Normalbürgers erscheint jegliches Bemühen um eine Bahnstrecke eigentlich wie ein schlechter Witz, erst recht, wenn man für dasselbe Geld, was ein einziger Haltepunkt kosten würde, einen prima Mitfahrerparkplatz an der B 50 herrichten könnte.
Dann kommen -ich gebe hier wie gesagt die Meinung des Normalbürgers und damit 95% der Einwohner wieder und will auch niemanden "beleidigen"- ein paar "Verrückte" ohne einen Cent Geld "auf der Naht" wie es hier heißt, daher und fangen an, etwas von einer Touristikbahn auf Staatskosten zu faseln.
Sie präsentieren mir tolle Beispiele aus der ganzen Republik dafür, welch ein Gewinn eine solche Bahnstrecke sein könnte, und jeder Hunsrücker fragt sich: "Hann die sunscht kään Soje...".

So kommt es zu der von Dir, Joachim und anderen beklagten negativen Grundstimmung gegen die Bahn hier im Hunsrück.

Wenn man beim Hunsrücker damit punkten könnte, daß man per Bahn in 90 Minuten sowohl an der Saar als auch in Mainz sein könnte, streßfrei, preisgünstig und stündlich vertaktet, zumindest in der Zeit zwischen 5 und 24 Uhr, dann würde sich auch wieder eine positive Grundstimmung pro Bahn einstellen.

Ein Schienenbus zwischen Morbach und Büchenbeuren oder ein Dampfzug zwischen Morbach und Deuselbach hingegen lockt keinen Hunsrücker mehr konstant hinter dem Ofen hervor und bringt auch keine Touristenströme in eine touristisch eher unspektakuläre Region. Da fährt man einmal alle 10 Jahre mit und das war's dann auch: "So, jetscht honn mer das aach emol erlääbt un gut iss." Wie oft habe ich das zwischen 2009 und 2013 in den Touristikzügen im Hunsrück gehört.

Deswegen haben Radwegphantasten wie Hans Dunger leichtes Spiel, auf einem Radweg kann man das ganze Jahr Rad fahren, spazieren gehen, das Enkelchen macht mit den Großeltern seine ersten Gehversuche etc. und in den Dörfern drohen weder Emissionen noch Gefahren durch "vorbeirasende" Züge.
So denkt der "Normalbürger", nicht nur hier im Hunsrück, sondern auch in Eifel, Westerwald, Taunus...
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.

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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon JK » Do 28. Jan 2016, 23:43

Wie wahr Horst ! Wir Eisenbahnfreunde werden doch nur noch als PufferKüsser und NietenZähler wahrgenommen die ihr Hobby auf Staatskosten betreiben ! Jeder Reaktivierungsinitiative blässt der Wind ins Gesicht (Hunsrück, Westerwald, Eifel...)!
Dorf-Feuerwehren sind im Prinzip das Gleiche, nur werden diese anders wahrgenommen da sie in der Dorfgemeinschaft integriert sind und es sozusagen eine Ehre ist 'bei der Feuerwehr zu sein', auch wenn sie im Falle des Falles nur noch zum Schläuchelegen, Katzen retten und dergleichen 'zu gebrauchen sind' und die nächst grössere Wehr den hypothetischen Brand löscht.... Jedes Dorf hat mindestens seinen Feuerwehrwagen, warum wohl ?

Wir müssen es wohl oder übel zur Kentniss nehmen dass das Eisenbahnzeitalter vorbei ist und Eisenbahn sich aktuell nur noch auf Hochgeschwindigkeit zwischen grossen Zentren und Nahverkehr in Ballungsräumen konzentriert!

Vielleicht ist die hehre Aufgabe des Eisenbahnfreundes in der Fläche das Vermeiden der Entwidmung und Bebauung von Eisenbahninfrastruktur und sei es auch nur durch Radwege....

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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Bernd Heinrichsmeyer » Fr 29. Jan 2016, 09:14

Zur der zutreffenden Analyse von Horst möchte ich ergänzen, dass die Bahn im Hunsrück einen unwürdigen schrittweisen "Abgang" hatte, was sicher dem Ansehen und der Akzeptanz in der Bevölkerung sehr geschadet hat.

- Erster Schritt durch die Bundesbahn und deren schrittweiser Rückzug im SPNV, sicher zumindest zwischen Simmern und Lalo für die meisten nicht nachvollziehbar. Zugleich die Feststellung, dass jahrzehntelang nichts investiert und modernisiert wurde. Bestenfalls wurde der Nachkriegszustand erhalten.

- Zweiter Schritt der offensichtliche Rückgang im SGV bei beginnender Vernachlässigung der Gleisanlagen. Parallel dann in den 80ern und 90ern der beginnende Ausbau der B50. Für den Normalbürger wurde die Bahn entbehrlich.

- Dritter Schritt der dann nach rund 5 Jahren gescheiterte Versuch der BGW, den SGV zu retten und zu beleben. Die Privatbahn hat es also auch nicht geschafft.

- Vierter Schritt die "kalte" Stilllegung der DB Netz ab 2002 mit völliger Vernachlässigung der Anlagen, optisch musste der normale Bürger erkennen, dass die Bahn zugewachsen ist und wohl nicht mehr gebraucht wird.

- Fünfter Schritt war dann sicher der Rückzug von HWB und HEB in den Jahren 2012 und 13, also die Erkenntnis, dass ein kleines regionales Unternehmen durch den Streckenerhalt in die Pleite rutscht und letztlich nach rund 6 Jahren das Handtuch wirft.

- Sechster Schritt: ein Durcheinander von Vereinen, Interessierten, Enthusiasten, die den Bahnerhalt fordern, keine klare Struktur erkennbar, Gezicke im Internet über den richtigen Weg, der fast schon wie ein Glaubenskrieg rüberkommt .....

Leute, wer soll denn ernsthaft in diese Sache noch seriös argumentieren?
Bernd Andreas Heinrichsmeyer
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon jojo54 » Fr 29. Jan 2016, 09:57

Vielen Dank, dass ist sehr gut geschrieben.

MfG
jojo54

Horst Heinrich
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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Horst Heinrich » Fr 29. Jan 2016, 12:04

ivie0810 hat geschrieben:Daher war es unser Grundansatz im Vorfeld der Diskussion zur Reaktivierung der Hochwald-/Hunsrückquerbahn nicht als Eisenbahnliebhaber oder Hobby Eisenbahner aufzutreten.

Unser Ansatz lag und liegt auf dem Fokus des politisch engagierten Bürgers, der sich Gedanken um die Infrastruktur, die Nachhaltigkeit in der Umwelt und die Auswirkungen des demographischen Wandels macht.
Ebenso liegt auch der Augenmerk auf der Entwicklung im Wirtschaftsraum in Bezug auf Tourismus und Güterverkehr!


Das ist auch mein Ansatz.
Das war immer mein bescheidener Traum: Eine Strecke wie Mainz - Kirchheimbolanden mit einer entsprechenden Akzeptanz unter der Bevölkerung: Der Bankmensch mit sechsstelliger Jahresdotation auf dem Weg zur Arbeit auf dem Bahnsteig neben dem Rentnerehepaar, das ab und zu mal in die nächst größere Stadt bummelt. Dazwischen Schulkinder und in den ÖPNV-Zugpausen auch mal ein Güterzug für ein Unternehmen, das den Standort gezielt gewählt hat wegen der Möglichkeit, den Bahnverkehr zu nutzen.
Das bringt die Bahn auf dem Land ins Leben der Menschen zurück, auch im Hunsrück.

Auch @Bernd vielen Dank für diesen kurzen historischen Abriß, denn es ist auch wichtig zu bedenken, wie die Bevölkerung in den letzten 40 Jahren die Bahn hier oben wahrgenommen hat. Ich selbst habe diese 40 Jahre vom letzten Schienenbus Simmern-Hermeskeil bis zum gewaltsamen Ende der Strecke nach den Gleisdiebstählen 2011 ja auch selbst miterlebt.
Die Bahn hat sich seit 1976 gewissermaßen selbst abgeschafft.
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.

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Re: Erhalt von Hunsrück-und Hochwaldbahn

Beitragvon Westeifelbahner » Fr 29. Jan 2016, 16:36

Warum dann diese Diskussionen! (Ich setzt jetzt mal bewusst ein Ausrufezeichen und kein Fragezeichen)
Ich finde sehr schade, dass selbst in einem Eisenbahnforum der offenbar auch wieder für den morgigen Samstag geplante Freischnitt der Strecke, die alle hier gern erhalten würden, inzwischen nur eine Meldung auf irgendeiner Seite inmitten des ganzen Threads ist.
Wenn das "Gezicke" und die unterschiedlichen Interessen einige User so nerven, wenn die Bedeutung des Auftretens im Internet von anderen Usern betont wird, wenn uns doch allen im Kern am Substanzschutz gelegen ist: Warum wird dann mehr über einen Zeitungskommentar als über die Aktivitäten auf den Gleisen geschrieben?
Natürlich gibt es unterschiedliche Positionen (und ich finde diese Kontroversität in einer Demokratie auch ganz und gar nicht schlimm). Aber wie auch immer sich wer den im Thema des Threads angegeben Erhalt der Strecke wünscht: Ein Freischnitt ist gut!
Man muss doch nur nach Gerolstein oder Prüm fahren, um zu erfahren, dass es keineswegs einfach ist hierfür eine Genehmigung zu erhalten.
Es gibt auch hinreichend Beispiele, in denen Vereine jahrelang dafür kämpfen mussten.
Immerhin muss der Eigentümer dafür sogar ein Betretungsrecht aussprechen! Das machen Eigentümer erfahrungsgemäß ganz und gar nicht leichthin, sondern zeigt u. a. Vertrauen.
Und die Anerkennung der Ernsthaftigkeit und Seriosität eines Vertragspartners.
Vielleicht gar Interesse?
Ich wäre sehr froh, wenn wir in der Westeifel auch über einen Freischnitt lesen und berichten könnten.
Es ist hinlänglich bekannt, dass Vegetation mit zunehmender Zeit überproportional Schäden anrichtet (unter anderem aufgrund des Wurzelwerks, dass sich immer mehr und in immer substanzgefährdendere Bereich ausdehnen kann).
Also ist es doch toll, dass sich hier Leute zusammenfinden, um ehrenamtlich dem entgegen zu wirken.
Ob die Züge am Ende aus Morbach oder Büchenbeuren kommen: Alle wollen doch diese Gleise gern wieder nutzen. Und niemand wäre dagegen, wenn sich auch andererorts etwas tut :wink:

Gruß Westeifelbahner


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